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05.02.2012 - Auf Wiedersehen Mexico / Goobye Mexico 25.01.2012 - Die Ruinen von Tulum / The ruins of Tulum 22.01.2012 - Yucatan / Yucatan 06.01.2012 - Endlich mal wieder Strand / On the beach again 24.12.2011 - Frohe Weihnachten und guten Rutsch / Merry Christmas and a Happy New Year 18.12.2011 - Unser zweiter Vulkan in Mexiko / Our second volcano in Mexico 17.12.2011 - Monarch Schmetterlinge / Monarch Butterflies 10.12.2011 - Weihnachtliche Vorfreude / Anticipation of Christmas 07.12.2011 - Mexikanische Werbung ... / Mexican advertising ... 03.12.2011 - Unser erster Vulkan in Mexiko / Our first volcano in Mexico 10.11.2011 - 6 Monate unterwegs / 6 month on the road 01.11.2011 - Ein Tag am Meer / A day on the sea 27.10.2011 - DANKE an all unsere Leser / THANKS to all our readers 17.10.2011 - Welcome to Mexico 15.10.2011 - Die letzten Tage in den USA / The last days in the Staates 11.09.2011 - One of the greatest places on earth ... 31.08.2011 - Utah, Wunderland / Utah, wonderland 05.08.2011 - Kanadische Gastfreunschaft / Canadian Hospitality 03.08.2011 - Kurzer Abstecher nach Hyder (Alaska) / Short trip to Hyder (Alaska) 21.07.2011 - Welcome to Alaska 09.07.2011 - updates - jetzt auch auf englisch / updates - now also in english 19.06.2011 - Deutsche Touristen in geliehenen Campern 12.06.2011 - Der erste Monat Kanada: ein kurzes Resümee 31.05.2011 - Sonne und ein wenig Ruhe 17.05.2011 - Es regnet immer noch ... 10.05.2011 - Willkommen in Kanada 12.04.2011 - Schmerzhafter Verkauf eines treuen Begleiters 08.04.2011- Der letzte Arbeitstag ... 02.04.2011 - Kellerentrümpelung 04.01.2011 - Ein wenig mehr Klarheit 20.12.2010 - Die Wohnung ist vermietet :-) 26.09.2010 - Die Würfel sind gefallen ... 30.07.2010 - Einen Traum wahr werden lassen
So, nun neigt sich das Kapitel
Mexico auch dem Ende. Wir genießen die letzten beiden Tage hier auf einem
wunderbaren Campground in Chetumal nahe der Grenze nach Belize. Richtig schön
ist, dass sowohl Suse und Thomas als auch Toni und Felix und der andere Thomas
hier sind und wir noch mal ein wenig Zeit zusammen verbringen, bevor sich
unsere Wege dann trennen. Well, the chapter Mexico is drawing to an end. We
enjoy the last two days at an amazing Campground in Chetumal, which is close to
the border to Belize. And the best: both Suse and Thomas as Toni and Felix and
Thomas are joining us to spend some time together before we will split.
Die Ruinen von Tulum bestechen
sicherlich durch ihre Lage: direkt am weißen Traumstrand und dem Azur-blauen
Wasser … wunderschön. The ruins of Tulum have an outstanding location:
directly on the white sandy beach and the azure-blue water … amazing.
Ja, auch wir haben es dann endlich
geschafft und sind auf Yucatan. Bis jetzt stehen unsere Pläne noch nicht fest,
aber wir werden uns schon zu beschäftigen wissen. Willkommen im Land der Maya. Well, finally we got it and reached Yucatan. Our plans
aren’t fixed so far but we will find some things to see and do. Welcome to the
Land of the Maya´s.
06.01.2012 - Endlich mal wieder Strand / On the beach again Es war nicht geplant … mal wieder. Aber nach gut 1,5 Monaten Hochland und jeden Abend frieren, Fleece-Jacken und Daunenschlafsäcken haben wir dann ganz spontan beschlossen, ein paar Tage Sonne, Strand, Meer und Entspannen einzuschieben … wir genießen es. Frohes neues Jahr … It wasn´t planned … again. But after 1,5 month in the Mexican
highlands and cold temperatures every night, Fleece-Jackets and Down-Sleeping
bags we spontaneously decided to enjoy the sun and the sea for a few days … we
love it. Happy new year …
Deutschland gegen Schweiz Germany vs. Switzerland
Auf diesem Wege wünschen wir allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. In this way we wish all a Merry Christmas and a Happy New Year.
Unser zweiter Vulkan in Mexiko – der
Vulkan de Toluca – ist bestiegen. Hier ging es noch etwas weiter nach oben; auf
4.500 m. Die Nacht vorher haben wir auf 4.000 m verbracht und die Temperaturen
sind zum ersten Mal unter null gefallen. Kalt und der Aufstieg war beschwerlich:
aber es hat sich gelohnt! We hiked up our second volcano – the volcano de Toluca – in Mexico. This time we even walked up higher; up to 4.500m. The night before the hike we slept on 4.000m and the temperatures were below zero the first time. Cold and the hike was exhausting: but it was worth it!
Die Monarch Schmetterlinge
überwintern in den Bergen zwischen Toluca und Morelia. Während des Frühlings,
Sommers und Herbstes fliegen sie bis in den nördlichen Teil der USA oder sogar
nach Kanada. Diese Tour geht über verschiedene Generationen, aber letztendlich
kommen Millionen Schmetterlinge aus verschiedene Generationen jeden
Winter zurück in diese Berge. The Monarch Butterflies winter in the mountains between Toluca and Morelia and during the spring, summer and fall travel as far north as the northern USA or even Canada. They go through several generations during this trip, yet millions of butterflies end up back in these mountains each winter.
10.12.2011 - Weihnachtliche Vorfreude / Anticipation of Christmas Da bin ich – als bekennender Weihnachts-Grinch – nun so weit gereist, um dem „Weihnachtsterror“ in Deutschland dieses Jahr zu entkommen und was passiert? Die Mexikaner sind noch viel schlimmer: überall blinkende Lichterketten, Weihnachtsschmuck und laute Weihnachtslieder. Da kommt richtige Weihnachtsstimmung auf … nur noch 2 Wochen … There I have travelled - as an avowed Christmas Grinch - now
so far to escape the “Christmas Terror” in Germany this year and what happened?
The Mexicans are even worse: flashing fairy lights, Christmas decoration und
loud Christmas songs everywhere. There comes the Christmas spirit right on ...just
2 weeks left ...
... ist nicht immer politisch korrekt ... ... is not always political correct ...
03.12.2011 - Unser erster Vulkan in Mexiko / Our first volcano in Mexico Wir haben unseren ersten Vulkan hier
in Mexiko erwandert; genauergesagt: den Vulkan de Colima. Auf 4.000 m ist die
Luft zwar schon recht dünn, aber der Blick auf den benachbarten Vulkan Fuego
ist grandios. We hiked up our first Volcano here in Mexico; or
rather the Volcano de Colima. The air on 4.000 m is already pretty thin but the
view to the nearby Volcano Fuego is amazing.
10.11.2011 - 6 Monate unterwegs / 6 month on the road Die
Zeit rennt wirklich unheimlich
schnell. Wir sind nun bereits seit 6 Monaten unterwegs und der Landy
ist
mittlerweile wirklich zu unserem zu Hause geworden. Lediglich 12
Nächte haben
wir außerhalb unseres Autos verbracht und das meist in
großen Städten, wo
Campgrounds fast genauso teuer gewesen sind wie Zimmer. Wir haben so
viel
gesehen und so viele tolle und nette Menschen getroffen …
was soll ich sagen? Wir
sind des Reisens noch nicht müde und freuen uns auf die
kommende Zeit … The time is running so fast. We are already 6 month on the road and in the meantime our Landy has become our HOME. We only slept 12 nights in Hotels or Hostels and mostly in big cities where camping is as expensive as a room. We already saw so many things and we already met so many nice and friendly people … what should I say? So far we are not tired of travelling and we are looking forward to the time to come … Vor
einer Woche haben wir den
Reisebericht USA online gestellt und seitdem so viele positive
Feedbacks und
Antworten und Klicks auf der Homepage gehabt, dass ich an dieser Stelle
einfach
mal DANKE sagen möchte an all unsere Leser. Irgendwie denkt
man ja immer, dass
man das alles eigentlich nur für sich macht und es niemanden
interessiert, aber
es scheint anders zu sein. Also, DANKE an alle und wir freuen uns
weiterhin
über Rückmeldungen … One week before we put our travel report USA online and we already received so many positive feedbacks and answers. So I want to say THANKS to all our readers on this point. Normally you think that you just write everything for yourself and nobody is interested in but it seems to be different. So, THANKS to everybody and we are looking forward to receive more feedbacks … 17.10.2011 - Welcome to Mexico Einen Tag bevor wir offiziell haben ausreisen müssen, haben wir die USA verlassen. Der Grenzübertritt nach Mexico war problemlos und hat knapp 2 Stunden gedauert. Nun haben wir 180 Tage und mal sehen, wie lange wir hier bleiben und was wir draus machen. One day before we oficially had to leave we left the US. Crossing the border to Mexico was pretty easy and it took us about 2 hours for everything. Now we have 180 days here in Mexico and we will see how long we will stay and what we will do.
15.10.2011 - Die letzten Tage in den USA / The last days in the Staates Ja, die Zeit rennt und wir genießen unsere letzten Tage hier in den USA, genauer gesagt in Californien. Da die Küste zu teuer ist, haben wir eigentlich die meiste Zeit im Landesinneren verbracht. Zum finalen Einkaufen werden wir nochmal in die "Stadt" fahren und uns dann auf nach Mexiko machen. Well, time is running and we enjoy our last days here in the Staates or rather in California. We spent the most time inland as the coastal part is pretty expensive. We will go back to a bigger city for the final shopping before we will enter Mexico.
15.09.2011 - Las Vegas 3 Tage Las Vegas … eine kurze Zusammenfassung: ein großes luxuriöses Zimmer mit einem noch größeren weichen Bett in einem 5 Sterne Hotel; viel Shopping, wenig Zocken, viel gelaufen, aber dennoch recht wenig gesehen, die Cirque du Soleil Show „KA“ besucht, riesige Hotels mit gigantischen Casinos, viel Licht und viele Menschen, teure Drinks, all-you-can-eat Sushi … wir haben die 3 Tage „Auszeit“ mehr als genossen! 3 days Las Vegas … a brief resumption: a big luxury room with an even bigger soft bed in a 5 star hotel; lots of shopping, less gambling, lot of walking, but not seen that much, visitors of Cirque du Soleil “KA”, huge hotels with giant Casinos, many light and many people, expensive drinks, all-you-can-eat Sushi … we enjoyed the 3 days pretty much!
11.09.2011 - One of the greatest places on earth ... ... Antelope Canyon in Page, Arizona ...
31.08.2011 - Utah, Wunderland / Utah, wonderland Utah lässt sich mit einem Wort beschreiben: WOW! Wir haben ja nun schon Einiges gesehen, aber das hier übertrifft alles; uns fehlen oft die Superlative, um das alles hier zu beschreiben. Täglich neue Highlights, eigentlich hinter jeder Kurve, unglaublich ... ein Paradies, auch zum Offroaden. The
description of Utah can be done in one word: WOW! We already saw some
nice
spots, but this here beats everything. We often are missing the words
to describe
all this here. Every day new highlights, actually behind every curve,
unbelievable
… a paradise, also for off roading.
22.08.2011 - Unser Besuch bei Jessica und Travis in Wyoming / Our visit at Jessica and Travis in Wyoming Wir
haben Jessica und Travis auf den Alaska Highway auf einem ziemlich
komischen
Campground kennengelernt und wir haben uns auf Anhieb super verstanden
und
hatten einen lustigen Abend. Sie haben uns dann spontan zu sich in
Wyoming
eingeladen, was wir auch angenommen haben. We
met Jessica and Travis on the Alaska Highway on a
pretty strange Campground. We hit off with them right away and had a
really
funny evening. Spontaneously they invited us and we accepted.
10.08.2011 - Lower 48 Da
simma … in den Lower 48; eingereist per Fähre von
Vacouver Island nach Port
Angeles, Washington. Keine Fragen, keine Probleme, kein Interesse am
Auto,
perfekt. Also: welcome to “the land of
free” für die nächsten
68 Tage. Here we are … in the Lower 48; we crossed the border by ferry from Vancouver Island to Port Angeles, Washinton. No questions, no hassle, not even a look into the car, perfect: welcome to “the land of free” for the next 68 days.
05.08.2011 - Kanadische Gastfreundlichkeit / Canadian Hospitality Auf unserem Weg nach Vancouver gab es einen ziemlich schlimmen Unfall und die komplette Straße sollte für die nächsten 10-12 Stunden blockiert sein. Also haben wir beschlossen einem Einheimischen zu folgen, der einen alternativen Weg kennt. Mit von der Partie: Jolene, die gerade in einem Ort hinter der Unfallstelle wohnt. Allerdings ist die gewählte Straße ebenfalls nicht befahrbar gewesen und so haben wir einen kleinen schmalen Waldweg probiert. Aber auch hier sind wir nach einer Stunde und 7 km stecken geblieben. Also zurück zur Unfallstelle. Zum Glück hatte die Polizei derweil einen Weg gefunden, um uns vorbeizuleiten. Mittlerweile war es 01h morgens und weder Jolene noch Morris wollten uns jetzt noch irgendwo einen Schlafplatz suchen lassen. Also sind wir mit zu Jolene gefahren und dort hat bereits das große Bett ihrer Tochter auf uns gewartet. Obwohl wir uns wohl alle ein wenig komisch gefühlt haben müssen, denn im Prinzip sind wir ja Fremde gewesen … aber das ist eben kanadische Gastfreundschaft!!! Danke Jolene!!! On our way to Vancouver we stuck in a bad accident in the evening; the road would be blocked for the next 10-12 hours. So we and Jolene (a nice girl from a town just behind the accident place) followed a local guy to check an alternate logging road. But we stuck again and decided to check a pretty narrow and tricky forest trail. After one hour and 7 km we stuck again. So we went back to the accident place and luckily the police already found a way to guide us through. But it was already 01am. Jolene and Morris didn’t want us to look for a place for the night and both invited us for the night. So we went to Jolene. I guess we all felt a kind of wiggy, because we were strangers. We just met 4 hours ago. But she offered us the room of her daughter and we had a short but very comfortable night … hat’s the real canadian hospitability. THANKS again Jolene!!!
03.08.2011 - Kurzer Abstecher nach Hyder (Alaska) / Short trip to Hyder (Alaska) Auf
unserem Weg nach Süden machen wir einen kurzen Abstecher nach
Hyder, Alaska zum
Salmon Glacier – bei bestem Wetter. Wir haben schon viel
gesehen in den letzten
3 Monaten, aber das ist ein Highlight. Wir schlafen oberhalb des
Gletschers mit
einem „More-than-one-million-Dollar-View“. Und das
beste: es gibt keinen
US-Grenzposten. Auf dem Weg zurück bekomme ich neben einem
schönen
Bären-Stempel im Reisepass neue 180 Tage für Kanada
(warum auch immer); der arme Stefan
allerdings nicht und muss somit immer noch Anfang November das Land
verlassen :-) On our way to the south we make a short loop to Hyder, Alaska to see the Salmon Glacier. We already saw lots of glaciers but this one is definitely a highlight. We sleep directly above the glacier with a „More-than-one-million-Dollar-View“. And the best: there aren´t any US-Customs. On the way back to Canada I get – additional to the nice bear stamp in our passports – a new visa for 180 days; Stefan unfortunately not, so he still needs to leave Canada beginning of November :-)
Nach 8 Tagen und knapp 2.600 gefahrenen Kilometern sind wir zurück in Kanada. Schade, dass wir uns so beeilen müssen, aber ich denke, dass wir für uns die Highlights gesehen haben: wir sind auf unserem Weg auf dem Denali Highway an der Alaska Range vorbeigefahren, wir haben Mount Healy erklommen, um einen wunderbaren Blick auf Mount McKinley zu bekommen, wir haben während unserer Prince William Sound Gletscher-Tour den Blackstone Gletscher kalben sehen und wir haben das riesige Gletschermassiv von Root und Kennicott Gletscher von oben gesehen. After 8 days and nearly 2.600 driven kilometers we are back in Canada. It is sad that we need to hurry up, but we spent 8 wonderful days in Alaska and we visited our Highlights: we passed the Alaska Range by driving on the Denali Highway, we climbed up Mt. Healy to catch a great view to Mt. McKinley, we did a Prince William Sound Glacier cruise to see Blackstone Glacier calving and we climbed up Bonanza Creek to have a great overview to the massive Kennicott and Root Glacier.
Heute
Mittag sind wir am Grenzübergang Poker Creek (top oft he world
Highway) nach
Alaska eingereist. Die haben sich herzlich wenig für uns
interessiert und so
war alles sehr stressfrei. Wir haben 90 Tage bekommen und einen
wunderschönen
Stempel in unseren Reisepass. Somit steht für uns der
späteste Einreisetag nach
Mexiko fest: 19. Oktober 2011. Ist ein komisches Gefühl und es
tut
auch ein bisschen weh, wo uns jetzt doch bewusst wird, dass das Kapitel
Kanada schon fast abgeschlossen ist. Today we crossed the border to Alaska (Poker Creek on the Top of the world Highway). It just took 5 minutes to get a visa for 90 days and a pretty nice stamp in the passports. But that also means that we need to cross the border to Mexico latest on the 19th of October 2011. Now we realize (and that feels pretty strange in moment) that our trip through Canada is nearly done.
Nach
all den mehr oder weniger hässlichen Orten, an denen wir in
letzter Zeit
vorbeigefahren sind, ist Dawson City eine willkommene Abwechslung.
Klein, bunt,
quirlig und vor allem hat es sich durch den jetzt wieder ausgebrochenen
Goldboom
seinen authentischen Charme bewahrt. Uns hat es so gut gefallen, dass
wir ungeplanter
weise insgesamt 6 Tage dort gewesen sind. After passing all these more or less charmless towns in the last time, Dawson City is definitely a welcome change. It is colorful, small, lively and it still keeps its authentic gold rush atmosphere. We spent there 6 days, what wasn’t planned at all.
Wir
sind den Dempster Highway gefahren – gut, zugegeben nicht
ganz, sondern nur bis
zur Grenze zu den Northwest Territories. Der Dempster an sich ist
nichts
Besonderes; eine nicht asphaltierte Strasse: staubig, dreckig, extrem
rutschig,
wenn es geregnet hat und mit mehr Schlaglöchern versehen als
man jemals zählen
könnte. We did the “famous”
Dempster – okay, honestly we did
it only to the border to the Northwest Territories. The Demsper itself
is not
that special; it is just an unpaved road: dirty, dusty, extremely
slippery when
wet and it has more bumps and holes than anybody is able to count in
its entire
life.
Nachdem wir bereits viele nette Menschen getroffen haben, die gerne an unserer Tour "teilhaben" würden, werden wir jetzt versuchen, sowohl die updates als auch die Reiseberichte neben deutsch auch auf englisch zu schreiben. We already met lots of nice people and other travellers which want "to be a part" of our tour. For this reason we will write our updates and also our reiseberichte (travel reports) now also in english.
Unser Weg gen Norden auf dem Alaska Highway gestaltet sich zusehends als Photo-Safari. Es ist unglaublich, was sich uns in den letzten Tagen hier an Wildlife geboten hat ...
Ja, da haben wir uns mal gut Zeit gelassen in den Rocky Mountains. Ganze drei Wochen für die 6 großen Nationalparks in Alberta und BC (Banff, Kootenay, Yoho, Mount Revelstoke, Glacier - obwohl hier noch alles geschlossen gewesen ist wegen des harten Winters - und Jasper). Aber irgendwie hat uns der letzte Monat eingeholt und wir haben einfach mal Ruhe gebraucht und dann haben wir auch einfach mal das schlechte Wetter ausgesessen. Die letzten drei Wochen lassen sich eigentlich ganz gut in folgenden Stichworten zusammenfassen: Grandiose Panoramen, schroffe Berge, kitschig türkisene Seen mit phantastischen Spiegelungen, einsame kleine Bergseen, mega-touristische Retorten-Orte, schweißtreibende Hikes, etliche hart zu Fuss erkämpfte Höhenmeter, umwerfende Aussichten, wilde Bäche, romantische kleine Campgrounds, horrende Lebensmittelpreise, Neuschnee, Lawinen (wow, die sind laut), Eiseskälte und Temperaturen am Gefrierpunkt (und das meinen wir wirklich so), geliebte Daunenschlafsäcke und geliebte Standheizung, bestes Brot (ENDLICH!!!) und deftige Leberwurst, Little Ceasars Pizzahimmel, Grizzlys, Schwarzbären, viele niedliche Eichhörnchen, heftiger Muskelkater (wir werden alt …), jeden (!!!) Tag Regen (öfter mal was Neues), viel Klatschen und Lärmen wegen der Bären, Bergpässe, Lagerfeuerromantik, gechlortes Wasser, Steinböcke, ne Hülse König Pilsener für unter 2 CAD (und ein glücklicher Stefan), mächtige Gletscher und Gletscherzungen, Desinfektionsmittel anstatt Händewaschen, 12-Korn-Gummitoast, Katzenwäsche anstatt Duschen, viele Müsliriegel, diebische Vögel, Meschenaufläufe bei wildlife, ein mit Elektrozäunen umrahmter Campingplatz á la Jurassic Park, nette und noch nettere Kanadier (die bringen dir sogar dein Feuerholz, damit du es nicht schleppen musst), Smore, prepaid fuel und nicht zuletzt: zwei glückliche Menschen und ein knatternder Landy - frei nach dem Motto: draußen ist unser zu Hause (wir wollen an dieser Stelle ja keinen Ärger mit einer großen Bekleidungsfirma provozieren ...). And now: keep on going north ...
Ja,
der Canada Day ... so etwas wie der 4. Juli für die
Amerikaner.
Irgendwie haben uns alle verrückt gemacht, dass die
Hölle los
wäre und wir keinen Platz mehr finden würden, wenn
wir nicht
rechtzeitig irgendwo einen Platz buchen bzw. reservieren. Da wir ja
immer so spontan sind, konnten wir uns nicht wirklich entscheiden und
haben es drauf ankommen lassen. Letztendlich sind wir raus aus den
Nationalparks gewesen und haben Station in Hinton gemacht (der wohl
hässlichsten Stadt, die wir bisher gesehen haben). Dort haben
wir
mal wieder unsere kompletten Klamotten gewaschen und konnten die
Windfestigkeit unseres Dachzeltes testen. Wir haben den vorletzen Platz
auf dem Campground bekommen, ist also doch etwas dran gewesen, an den
Warnungen. Der Canada Day geht in Hinton mit dem Föhn-Festival
einher. Wir haben uns die Parade angeschaut und haben uns durch etliche
Länder-Pavillons gefuttert, die landestypische
Spezialitäten
angeboten haben - unter anderem auch ein deutscher Pavillion mit einer
eher gewöhnungsbedürftigen
Schwarzwäler-Kirsch-Torte.
Unglaublich ... es schneit bzw. hat geschneit. Die Temperaturen sind eigentlich über Nacht rapide gefallen und es gab Neuschnee. Und wir frieren und probieren uns im Wintercampen. Heute Nacht hatte es null Grad und auch tagsüber kratzen die Temperaturen nicht wirklich am zweistelligen Bereich. Und ich bin so froh, dass ich mich dazu entschieden habe, das "Monster" (so nennt Stefan meinen dicken extra gekauften Daunenschlafsack mit einem Komfortbereich von bis zu - 18 Grad) doch mitzunehmen. Darin kann man es aushalten, auch wenn die Nase trotzdem kalt ist; aber irgendwie muss man ja auch atmen.
Wir haben ja mitunter recht viel Zeit, um uns unsere Umwelt anzuschauen und wir haben nun ja auch schon einige „besser ausgestattete“ Campgrounds angefahren (hoch lebe eine heiße Dusche!). Und wir haben eine lustige Entdeckung gemacht: deutsche Touristen in geliehenen Campern. Die
deutschen
Touristen in den geliehenen Campern erkennt man schon von Weitem. Sie
sehen in
der Regel sehr unzufrieden bzw. gefrustet aus und sitzen immer vor
einem mitleiderregendem
Feuerchen (im Vergleich zu den riesigen Feuern, die die Kanadier hier
immer
starten). Dass
die Deutschen überwiegend unzufrieden sind, liegt wohl daran,
dass sie die
Kosten komplett unterschätzt haben, die so ein Camper mit sich
bringt. Die
Kanadier schwören auf Benziner und so ein Camper nimmt je nach
Größe gerne mal
25 – 40 Liter. Und Benzin bekommt man hier auch nicht
geschenkt. Dazu kommen
die doch recht hohen Lebensmittelpreise und das gute Wetter. Wenn es
für uns
regnet, dann tut es das eben leider auch für den deutschen
Touristen in seinem
Camper. Mit dem Unterschied, dass dieser sich verstecken kann in seinem
rollenden Heim. Wenn wir auf irgendeinen neuen Campground kommen (und hier in den Nationalparks passiert das gezwungenermaßen recht häufig) machen wir uns immer den Spaß, über den Platz zu laufen und nach frustrierten Gesichtern zu suchen, die wir dann ansprechen. Und die Trefferquote ist verdammt hoch. Ich befürchte, dass wir das in den nächsten Tagen noch perfektionieren können …
Seit nunmehr 4 Tagen sind wir nun in den Rocky Mountains. Wir haben einen wunderbaren Platz direkt an einem Flüsschen auf einem kleinen Campground im Nationalpark Banff (in den Nationalparks darf man nur auf Campgrounds schlafen). Das Auto ist seit 3 Tagen fast gar nicht bewegt worden. Dafür schinden wir unsere verweichlichten Körper jeden Tag die wunderbaren kanadischen Berge hoch. Das Geschrei und Gesinge, was wir dabei von uns geben – der Bären wegen – und der Schnee, der ab 1.900 m noch zu finden ist, machen das Laufen nicht gerade einfacher. Aber wir genießen es, mal nicht jeden Tag stundenlang im Auto zu sitzen, auszuschlafen und in den Tag reinzuleben. Wir haben jetzt noch 5 National Parks vor uns und freuen uns richtig auf die kommenden Tage. Ach,
und wenn ich noch einmal jemanden meckern höre, dass es in
Deutschland zu warm ist, dann werde ich sauer. Wir rennen hier immer
noch mit langer Unterwäsche und Daunenjacken herum und freuen
uns
auf unsere dicken Schlafsäcke nachts, denn es hat hier immer
nur
knapp über Null ...
Unglaublich,
aber wahr: der erste Monat ist bereits rum; die Zeit rast und wir auch.
Am
10. Mai sind wir gelandet und am 30. Mai hatten wir das erste Mal
stabiles und
wärmeres Wetter (mal abgesehen von einem Tag Sonne in
Montreal). Das Wetter
davor war geprägt von Regen, Regen, Regen, Kälte,
Sturm und Nebel. Da hat bei
uns jegliche Motivation aufgehört. Alles war klamm und wurde
immer wieder nass
verpackt. Man hatte nicht mal mehr Lust, das Auto zum Einkaufen oder
Essen zu
verlassen und wir sind immer gereizter gewesen. Vielleicht sind wir aus
diesem
Grund auch so gerast. Knapp 9.000 km haben wir heruntergerissen. Ob es
ein
Fehler war? Keine
Ahnung … Die
Entscheidung haben wir in dem Tumult an den Niagara Fällen
getroffen; als uns
gesagt wurde, dass dies noch gar nichts sei und dass es erst Ende Juni
mit
Beginn der Ferien richtig losgehen würde, haben wir uns
gesagt, dass wir
versuchen wollen vor dem allgemeinen Ansturm in den großen
Nationalparks zu sein.
Wir wollen unterwegs nichts verpassen und alles sehen, was wir uns
vorgenommen
haben, aber auch nicht unnötig irgendwo bleiben. Dem Vorsatz
sind wir treu
geblieben. Wir haben alles gesehen, das Wetter ist seit Anfang Juni
auch besser
und wir haben uns an den für uns schönen
Plätzen die Zeit genommen. Kostenmässig liegen wir ein wenig über unserem Budget, was aber an der vielen Fahrerei und den Hostels liegt, die wir in den ersten Tagen aufgesucht haben. Mittlerweile hat es sich eingependelt und auch unsere Stimmung ist weit entspannter. Wir sind dort angekommen, wo wir hinwollten und das rechtzeitig. Jetzt nehmen wir Tempo raus. Den besten Kaffee haben wir bei Second Cup gefunden. Und auch bei den Fast-Food-Ketten haben wir uns alle Mühe gegeben, viele zu testen. Unser Favorit: der Grillburger von DQ, dicht gefolgt von den Burgern bei A&W. Aber auch der Double Quarter Pounder von MC ist nicht schlecht. Bei
den Lebensmittelpreisen hier lohnt es sich, "Mitglied" bei
verschiedenen Ketten zu werden, um so in den Genuß von
bestimmten
Specials zu kommen. Auch die "2 für 1"-Angebote sind manchmal
gut.
Und große Mengen zu kaufen, da die Preise dann einfach
unschlagbar günstig sind. Aber das ist bei unserem
Platzangebot
dann schon nicht so einfach. Und auch sonst: wir lange brauchen wir
wohl, um 2 kg Bacon oder 5 kg Cornflakes zu essen ???
Da wir in den letzten 2 Wochen 4.500 km heruntergerissen haben, sehnen wir uns nun mal nach ein paar Tagen "Erholung". Das Wetter ist auf dem Weg der Besserung (d.h. seit 2 Tagen stabil und für die kommenden Tage ist ebenfalls Sonne angesagt), wir haben die großen Städte und die Niagara Fälle hinter uns gelassen und bewegen uns langsam in Richtung Norden - ein wenig raus aus der Zivilisation auf der Suche nach einem netten Plätzchen zum Entspannen.
... unglaublich, seit einer Woche (also seit unserer Ankunft hier) regnet es mehr oder weniger am Stück und ist mit Temperaturen nachts um die 5 Grad doch recht kühl. Mittlerweile sind wir und auch unser Dachzelt ein wenig durchnässt und ein wenig genervt von dem Wetter hier. Aber am Donnerstag (!!!) soll es hoffentlich besser werden. Nachdem wir die letzten Tage draussen im Regen verbracht haben, sitzen wir nun in einem Hostel, um unser Innenzelt und unsere Klamotten zu trocknen. Nachdem wir ja
ein
wenig Probleme bei der Einreise hatten, muss ich jetzt sagen, dass alle
Kanadier,
mit denen wir bis jetzt zu tun hatten, beschämend freundlich
und zuvorkommend
sind. Wir haben heute
unser Auto abgeholt und waren zuerst beim Spediteur. Sehr sehr
freundlich und
professionell. Hat keine 15 Minuten gedauert. Von dort ging es dann zu
Fuß zum
Zoll. Auch hier eine schnelle und einfache Prozedur. Wir mussten nicht
mal was
ausfüllen, sondern nur ein paar Fragen beantworten. Der nette
Beamte hat uns
dann sogar ein Taxi zum Hafen gerufen. Und auch die Mitarbeiter am
Hafen waren
so super freundlich, dass es richtig Spass gemacht hat. Alles in allem
haben
wir ca. 1,5 Stunden gebraucht, bis wir im Auto saßen. Endlich
… Leider spielt das Wetter überhaupt nicht mit, weil es stürmt und am Stück richtig stark regnet. Also haben wir uns nochmal ein Zimmer genommen und haben uns erst mal neu organisiert und alles verstaut. Unser Auto ist bis unters Dach vollgepackt und ich befürchte, dass wir uns wohl noch von ein paar Sachen trennen müssen. Wir werden wohl noch ein paar Tage brauchen, bis sich alles eingepielt hat.
Ja, wir sind in
Kanada; obwohl unsere Einreise – vollkommen unerwartet
– doch recht holprig
gewesen ist. Nach dem Einchecken in Reykjavik ist unsere eigentliche
Sorge nur
gewesen, ob unser Gepäck nach Halifax direkt durchgeroutet
wird. Wenn nicht,
dann hätten wir in Toronto unsere in Reykjavik im Duty Free
erstandenen
Flaschen Gin und Vodka (beide in Exportstärke) entsorgen
müssen, weil wir diese
ja im Handgepäck hatten. Im Flieger
wurden
dann die guten Declaration Cards ausgeteilt, die von jedem
ausgefüllt werden
müssen. Wir hatten uns in Deutschland zu Zwecken der
Selbstverteidigung und vor
allem zum Schutz gegen die Bären hier in Kanada ein kleines
Pfefferspray
gekauft. Dies zählt bei den Kanadiern allerdings zu
„Waffen“ und war auf der
Declaration Card auch aufgeführt. Nun haben wir hin und her
überlegt was wir
machen, und ob wir einfach NEIN ankreuzen bei der Frage, ob wir Waffen
einführen.
Da uns hier aber unser schlechtes Gewissen eingeholt hat, haben wir die
Frage
offen gelassen, um sie dann mit der Immigration zu klären. Und
damit hat das
Drama dann begonnen. Unser
Gepäck haben
wir in Toronto erhalten vor dem Weiterflug nach Halifax (somit waren
uns
zumindest die beiden Flaschen sicher). Damit mussten wir aber durch den
Zoll.
An der allgemeinen Immigration haben wir unseren Fall vorgetragen und
der
Beamte hat mit rot fett das JA angekreuzt und uns gesagt, was wir
machen
müssen. Da wo alle links gelaufen sind, mussten wir rechts
laufen, um die Sache
mit unserem Pfefferspray zu klären. Die Beamtin bei der wir
dann gelandet sind,
war vollkommen entspannt und hat sich fast tot gelacht über
unsere kleine Dose.
Die Dose wurde sorgsam eingetütet und wir mussten ein Formular
unterschreiben,
mit dem wir der Vernichtung zustimmen. Allerdings haben wir da
festgestellt,
dass wir keinen Einreisestempel erhalten haben. Also ist die nette
Beamtin mit
uns zusammen zurück zur Immigration. Allerdings nicht dahin,
wo man ankommt,
wenn man einreist, sondern nebenan. Wir
dem Beamten
unsere Pässe brav abgegeben und darum gebeten, dass wir 180
Tage
bekommen, weil
wir reisen möchten. Und dann ging es los: tausende von Fragen
nach
dem Warum,
weshalb und wie. Was für ein Glück, dass wir an einen
Beamten
geraten sind, dem wohl eine Laus über die Leber gelauen war
oder
dem langweilig gewesen ist. Der gute Mensch hat uns ziemlich
auseinandergenommen, alle Fragen dreifach gestellt und es
sind Sätze gefallen wie: „Wenn wir keine
detaillierten
Unterlagen bzw. Pläne
vorweisen können, dann lässt er uns heute nicht ins
Land“ und“ wir würden die
Zeit bekommen, die er uns genehmigt“. Mein Zustand hat
zwischen
drohenden
Ohnmachtsanfällen über beginnende
Heulkrämpfe bis hin zu
Tobsuchtsanfällen
geschwankt. Ich habe geschwitzt und war teilweise kreidebleich, weil
ich primär
daran gedacht habe, dass wir das Auto abholen müssen. Wir
haben
ihm all unsere
Kopien (und das sind wirklich viele), Buchungsbestätigungen,
Versicherungen, Verschiffungsunterlagen und Unterlagen sowie Karten von
Südamerika gezeigt, die
wir zum Glück noch dabei hatten. Wir haben ihm ein wenig von
unserer „geplanten“
Route hier in Kanada erzählt und durch welche Länder
es nach
den USA gehen
soll. Letztendlich
hat er
uns die 180 Tage gegeben (DANKE!) und wir haben unseren Weiterflug nach
Halifax gerade
noch bekommen. Die ganze Prozedur hat ca. 1 Stunde gedauert, aber es
hat sich
wie Tage angefühlt. Dabei haben wir extra einen Flug
direkt nach Kanada gebucht, um solche Sachen zu umgehen. Jetzt sind wir auf jeden Fall in unserem Hostel und hoffen, dass es morgen reibungslos mit unserem Auto klappt. Ach, seit wir angekommen sind, regnet es am Stück ...
Wir
sind angekommen; sozusagen vom Sommer in den Winter. Hier ist es kalt,
heute hatten wir ganze 5 Grad - immerhin plus. Mein erster Eindruck
nach einem Tag auf dem sogenannten "Golden Circle": Island ist recht
karg, aber landschaftlich atemberaubend schön und
faszinierend.
Für die nächsten Tage haben wir einen Mietwagen und
werden so
Einiges sehen können, wenn das Wetter mitspielt. Stefan hat
das
Meiste ja bereits gesehen. Allerdings ist er damals im November hier
gewesen und da ist es lange nicht so lange hell geblieben wie zur Zeit. Es ist schon ein komisches Gefühl, seine Wohnungsschlüssel für so eine lange Zeit abzugeben. Wir sind dennoch froh, dass wir unsere Wohnung untervermieten konnten und somit nach unserer Reise auch hierhin zurückkommen können, denn unsere Nachbarn sind uns doch sehr ans Herz gewachsen in der letzen Zeit. Wir haben die Wohnung in den lezten Wochen Stück für Stück von unseren privaten Sachen befreit und fanden es schon faszinierend, wieviel Zeug man doch so besitzt. Jetzt ist alles gut im Keller verstaut und die Wohnung fertig für die Studentinnen, die hier in der nächsten Zeit wohnen werden.
Bevor es jetzt bald losgeht, wollten wir uns nochmal richtig verabschieden und ein wenig feiern und haben daher zusammen mit unseren Freunden gegrillt. Es war ein lustiger, feuchtfröhlicher und vor allem langer Abend. Wir würden uns freuen, wenn wir zusammen auch nach unserer Rückkehr auch wieder eine Willkommensparty in ähnlicher Form feiern könnten. Danke an dieser Stelle, an alle, die gekommen sind, schön war es, sehr schön … und ganz lieben Dank auch für die vielen tollen Geschenke, die uns immer an euch und unsere Heimat erinnern werden :-)
Da
wir unser Auto ja in Hamburg abgegeben haben, haben wir die Chance
genutzt und
haben uns noch 2 schöne Tage in Hamburg gemacht. Das Wetter
hat zum Glück mitgespielt
und wir haben uns beide einen leichten Sonnenbrand geholt. Ich
denke, dass wir so ziemlich jede Touristenattraktion mitgenommen haben
und
einige Kilometer zu Fuß zurückgelegt haben. Unser
Hotel war direkt auf der
großen Freiheit auf der Reeperbahn – ein echter
Traum. Mit dem dritten Zimmer
sind wir dann zufrieden gewesen, aber Komfort ist etwas anderes. Wir
hatten
trotzdem unseren Spaß. Leider konnten wir uns aus
Zeitgründen das Hamburg
Dungeon nicht mehr anschauen, aber unser Auto muss ja auch irgendwann
wieder
in Hamburg abgeholt werden.
Diese Entscheidung bzw. den Entschluss habe ich mehr als lange vor mir hergeschoben: den Verkauf meines geliebten Skoda Octavia, der uns in den letzten drei Jahren ein sehr treuer und zuverlässiger Begleiter gewesen ist. Aus genau diesem Grund fiel mir die Entscheidung, ihn nun doch auf Gründen der Vernunft zu verkaufen mehr als schwer. Aber Stefan hat ja Recht; es bringt nichts, ihn die nächsten 2 Jahre irgendwo nutzlos herumstehen zu lassen. Ich hoffe nun, dass die Käufer noch viel Spaß mit ihm haben werden.
Heute
war mein letzter Arbeitstag…
endlich! Stefan ist ja zum Glück sein eigner Herr, ohne
große Verpflichtungen,
so dass ihm einiges erspart geblieben ist. Ich hingegen hatte da
weniger Glück.
Seit ich vor gut 3 Monaten meine Kündigung ausgesprochen habe,
hatte ich keine wirklich angenehme Zeit mehr.
Daher bin ich nun umso glücklicher, dass heute mein letzter
Arbeitstag gewesen
ist. Aber ich gehe auch mit einem weinenden Auge, denn ich lasse viele
nette
und tolle Kollegen zurück (haltet die Ohren steif, ich werde
euch
vermissen; den täglichen Wahnsinn aber sicher nicht !!!). Ein kleiner Tipp am Rande an alle Arbeitgeber an dieser Stelle: ich weiss, dass ein Arbeitgeber sich nicht freut, wenn ein guter Mitarbeiter kündigt. Aber gönnt es euren Arbeitnehmern, wenn sie sich einen Traum erfüllen möchten, denn jeder Traum hat eine Chance verdient. Respektiert die Entscheidung - gerade wenn die Kündigung rein gar nichts mit einer beruflichen Veränderung zu tun hat! Wir
werden heute Abend auf jeden Fall
zusammen mit ein paar Freunden die Sektkorken knallen lassen
… 02.04.2011 - Kellerentrümpelung Da wir unsere Wohnung ja untervermietet haben und unsere privaten Sachen in den Keller verbannen müssen, haben wir einen Rundumschlag in unseren Kleiderschränken und mit unserem Inventar gemacht. Hierbei ist einiges zusammengekommen und dies hat fast 2 komplette Paletten in Beschlag genommen. Was machen? Am Samstag war wieder Flohmarkt und der Wetterbericht versprach traumhaftes Wetter. Also drüber hinwegsehen, dass der Wecker zu einer unchristlichen Zeit geklingelt hat und ab auf den Flohmarkt. Das Wetter war sommerlich, die Leute gelaunt und uns freundlich gestimmt. Wir sind mit einem nahezu leeren Auto zurück gefahren, die Reisekasse ist aufgebessert und im Keller ist wieder Platz. Die
Zeit rennt und unsere Listen
werden trotzdem irgendwie immer noch umfangreicher. Aber ich denke, wir
sind
auf einem guten Weg. Die meisten wichtigen Unterlagen sind gescannt,
„Notfall“-Kreditkarten
beantragt, die Impfungen sind soweit gemacht, Versicherungen
gekündigt oder ruhend
gestellt. Das Angebot für die Kfz-Versicherung USA/Kanada ist
auch endlich gekommen. Und wieder ein Punkt weniger auf der Liste. Mit
dem Auto
liegen wir auch in den letzten Zügen und die Wohnung wird auch
immer leerer,
was unsere privaten Sachen betrifft. Dafür sieht der Keller im
Moment ein wenig
chaotisch aus, aber auch das wird sich geben, wenn das Auto endlich
wieder
eingeräumt ist. Ich
habe letzte Woche beim Ausmisten zufällig das Buch
"ABGEFAHREN" in der Hand
gehabt. Hier sind wir vor Jahren mal auf einem Dia-Vortrag gewesen und
Klaus Schubert hat mir damals folgende Widmung ins Buch geschrieben:
"Leb
deinen Traum, Datum setzen". Das haben wir jetzt getan.
Am 03. Mai 2011 wird es endlich losgehen - Flüge sind schon gebucht ... ICELANDAIR bietet derzeit günstige Flüge nach Kanada via Reykjavik. Also stand unsere Entscheidung schnell fest: der „Umweg“ über Island bietet den großen Vorteil, dass wir nicht über die USA nach Kanada einreisen müssen und uns auch noch ein paar Tage Island anschauen können. Stefan ist 2009 bereits dort gewesen und ist immer noch begeistert. Am 09.05.2011 geht es dann weiter nach Halifax, wo wir am 11.05.2011 unser Auto im Hafen abholen können.
Die
beiden Wochen „Urlaub“ haben wir genutzt, um unsere
ganzen immer länger werdenden Listen ein wenig abzuarbeiten
und
ein paar offene
Punkte zu klären. Der Punkt Wohnung und damit ein dicker
großer Brocken Ungewissheit konnte bereits kurz vor
Weihnachten
abgehakt
werden. Das Thema KfZ-Versicherung ist in Bearbeitung und der
Starttermin
eingegrenzt. Wir müssen unser Auto in Deutschland angemeldet
lassen, da wir das
Auto wohl ohne offizielle Kennzeichen nach der Rückkehr nicht
aus
dem Hafen
bekommen und sich die ausländischen Versicherer wohl auch
querstellen, wenn sie ein in Deutschland abgemeldetes Auto versichern
sollen. Mit unserer Versicherung in Deutschland haben wir bereits
über eine
Ruheversicherung gesprochen; also fällt lediglich noch die Steuer an.
Das ist zwar ärgerlich, aber wenn es anders nicht
möglich ist, müssen wir wohl
in den sauren Apfel beißen.
Die private
Auslandskrankenversicherung ist mittlerweile auf
2 Anbieter eingegrenzt – hier muss nur noch eine Entscheidung
getroffen werden.
Die Verschiffung kann schnell und unkompliziert gebucht werden. Damit
haben wir
einige Punkte von unserer Liste abgearbeitet bzw. haben ein wenig Licht
ins Dunkle gebracht.
Yuhu,
der Punkt, der uns beiden eigentlich recht schwer auf dem Magen lag,
hat sich erledigt. Wir haben unsere Wohnung ab Anfang Mai an drei nette
Studentinnen zeitweise zwischenvermietet. Uns beiden ist ein Stein vom
Herzen gefallen, denn an dem Thema Wohnung hing doch Einiges, bzw.
eigentlich die komplette Realisierung.
Jetzt freuen wir uns erst mal auf ein schönes und entspanntes Weihnachtsfest ... top
26.09.2010
- Die Würfel sind gefallen ...
Nachdem
unser Urlaub uns richtig in Stimmung gebracht hat und wir nochmal
intensiv und realistisch über alles nachgedacht haben, sind
wir uns sicher, die
richtige Entscheidung zu treffen und die Tour bzw. die Umsetzung der
Tour nun "anzugehen".
Es sind noch 2-3 "dicke Brocken" auf der Liste, die noch im Weg liegen und ohne deren Beseitigung die Sache nicht umsetzbar sein wird; aber wir hoffen, diese möglichst bald beseitigen zu können. top
Wir haben lange überlegt, lange gerechnet, lange gezweifelt und viel zu lange geträumt; aber nun wollen wir unseren Traum wahr werden lassen oder es zumindest versuchen: die "Panamericana" bzw. den kompletten Weg von Alaska nach Feuerland mit unserem eigenen Auto erfahren. Die bisherigen Schritte am Auto gingen ja bereits in die richtige Richtung und alle weiteren Schritte können bzw. werden wir nun auf eine längere Reise ausrichten. Start? Am liebsten morgen, aber wir sind realistisch genug um zu wissen, dass es noch ein wenig Zeit bedarf und auch viele verschiedene andere Dinge passen und stimmen müssen, ohne die die Realisierung gar nicht möglich ist. Einfach wird es nicht, aber wir geben unser Bestes ... top |
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