Island

updates:

05.02.2012 - Auf Wiedersehen Mexico / Goobye Mexico

25.01.2012 - Die Ruinen von Tulum / The ruins of Tulum

22.01.2012 - Yucatan / Yucatan

06.01.2012 - Endlich mal wieder Strand / On the beach again

25.12.2011 - Impressionen vom Weihnachts-Deko-Kitsch-Kontest / Impressions of the Christmas-Deco-Kitsch-Contest

24.12.2011 - Frohe Weihnachten und guten Rutsch / Merry Christmas and a Happy New Year

18.12.2011 - Unser zweiter Vulkan in Mexiko / Our second volcano in Mexico

17.12.2011 - Monarch Schmetterlinge / Monarch Butterflies

10.12.2011 - Weihnachtliche Vorfreude / Anticipation of Christmas

07.12.2011 - Mexikanische Werbung ... / Mexican advertising ...

03.12.2011 - Unser erster Vulkan in Mexiko / Our first volcano in Mexico

10.11.2011 - 6 Monate unterwegs / 6 month on the road

01.11.2011 - Ein Tag am Meer / A day on the sea

27.10.2011 - DANKE an all unsere Leser / THANKS to all our readers

17.10.2011 - Welcome to Mexico

15.10.2011 - Die letzten Tage in den USA / The last days in the Staates

15.09.2011 - Las Vegas

11.09.2011 - One of the greatest places on earth ...

31.08.2011 - Utah, Wunderland / Utah, wonderland

22.08.2011 - Unser Besuch bei Jessica und Travis in Wyoming / Our visit at Jessica and Travis in Wyoming

10.08.2011 - Lower 48

05.08.2011 - Kanadische Gastfreunschaft / Canadian Hospitality

03.08.2011 - Kurzer Abstecher nach Hyder (Alaska) / Short trip to Hyder (Alaska)

29.07.2011 - Back to Canada

21.07.2011 - Welcome to Alaska

20.07.2011 - Dawson City

19.07.2011 - Dempster Highway

09.07.2011 - updates - jetzt auch auf englisch / updates - now also in english

08.07.2011 - Wildlife

03.07.2011 - Auf nach Alaska

01.07.2011 - Canada Day

24.06.2011 - Neuschnee

19.06.2011 - Deutsche Touristen in geliehenen Campern

14.06.2011 - Rocky Mountains

12.06.2011 - Der erste Monat Kanada: ein kurzes Resümee

31.05.2011 - Sonne und ein wenig Ruhe

17.05.2011 -  Es regnet immer noch ...

11.05.2011 - Wieder vereint

10.05.2011 - Willkommen in Kanada

06.05.2011 - Island

01.05.2011 - Wohnungsübergabe

29.04.2011 - Abschiedsparty

19./20.04.2011 - Hamburg

12.04.2011 - Schmerzhafter Verkauf eines treuen Begleiters

08.04.2011- Der letzte Arbeitstag ...

02.04.2011 - Kellerentrümpelung

12.03.2011 - Papierkrieg

07.01.2011 - Startdatum

04.01.2011 - Ein wenig mehr Klarheit

20.12.2010 - Die Wohnung ist vermietet :-)

26.09.2010 - Die Würfel sind gefallen ...

30.07.2010 - Einen Traum wahr werden lassen






































05.02.2012 - Auf Wiedersehen Mexico / Goodbye Mexico

So, nun neigt sich das Kapitel Mexico auch dem Ende. Wir genießen die letzten beiden Tage hier auf einem wunderbaren Campground in Chetumal nahe der Grenze nach Belize. Richtig schön ist, dass sowohl Suse und Thomas als auch Toni und Felix und der andere Thomas hier sind und wir noch mal ein wenig Zeit zusammen verbringen, bevor sich unsere Wege dann trennen.
Wir gehen mit einem lachenden (wird Zeit, weiterzukommen) und einem weinenden (war sehr schön) Auge. Aber wir freuen uns nun auf Zentralamerika.

Well, the chapter Mexico is drawing to an end. We enjoy the last two days at an amazing Campground in Chetumal, which is close to the border to Belize. And the best: both Suse and Thomas as Toni and Felix and Thomas are joining us to spend some time together before we will split.
We will leave Mexico with mixed feelings (it is really time to move on but we also had a great time here). But we are looking forward to go to Central-America now.

Guter Platz ...

... um auf Wiedersehen zu sagen ...






25.01.2012 - Die Ruinen von Tulum / The ruins of Tulum

Die Ruinen von Tulum bestechen sicherlich durch ihre Lage: direkt am weißen Traumstrand und dem Azur-blauen Wasser … wunderschön.

The ruins of Tulum have an outstanding location: directly on the white sandy beach and the azure-blue water … amazing.

Tulum






22.01.2012 - Yucatan / Yucatan

Ja, auch wir haben es dann endlich geschafft und sind auf Yucatan. Bis jetzt stehen unsere Pläne noch nicht fest, aber wir werden uns schon zu beschäftigen wissen. Willkommen im Land der Maya.

Well, finally we got it and reached Yucatan. Our plans aren’t fixed so far but we will find some things to see and do. Welcome to the Land of the Maya´s.

Maya Land








06.01.2012 - Endlich mal wieder Strand / On the beach again

Es war nicht geplant … mal wieder. Aber nach gut 1,5 Monaten Hochland und jeden Abend frieren, Fleece-Jacken und Daunenschlafsäcken haben wir dann ganz spontan beschlossen, ein paar Tage Sonne, Strand, Meer und Entspannen einzuschieben … wir genießen es. Frohes neues Jahr …

It wasn´t planned … again. But after 1,5 month in the Mexican highlands and cold temperatures every night, Fleece-Jackets and Down-Sleeping bags we spontaneously decided to enjoy the sun and the sea for a few days … we love it. Happy new year …


Zipolite Beach ... Zeit zum Entspannen








25.12.2011 - Impressionen vom Weihnachts-Deko-Kitsch-Kontest / Impressions of the Christmas-Deco-Kitsch-Contest

Deutschland gegen Schweiz

Germany vs. Switzerland

Germany :-)

Switzerland

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24.12.2011 - Frohe Weihnachten und guten Rutsch / Merry Christmas and a Happy New Year

Auf diesem Wege wünschen wir allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

In this way we wish all a Merry Christmas and a Happy New Year.

Merry Christmas and a Happy New Year








18.12.2011 - Unser zweiter Vulkan in Mexiko / Our second volcano in Mexico

Unser zweiter Vulkan in Mexiko – der Vulkan de Toluca – ist bestiegen. Hier ging es noch etwas weiter nach oben; auf 4.500 m. Die Nacht vorher haben wir auf 4.000 m verbracht und die Temperaturen sind zum ersten Mal unter null gefallen. Kalt und der Aufstieg war beschwerlich: aber es hat sich gelohnt!

We hiked up our second volcano – the volcano de Toluca – in Mexico. This time we even walked up higher; up to 4.500m. The night before the hike we slept on 4.000m and the temperatures were below zero the first time. Cold and the hike was exhausting: but it was worth it!

Volcano de Toluca

Volcano de Toluca






17.12.2011 - Monarch Schmetterlinge / Monarch Butterflies

Die Monarch Schmetterlinge überwintern in den Bergen zwischen Toluca und Morelia. Während des Frühlings, Sommers und Herbstes fliegen sie bis in den nördlichen Teil der USA oder sogar nach Kanada. Diese Tour geht über verschiedene Generationen, aber letztendlich kommen Millionen Schmetterlinge aus verschiedene Generationen jeden Winter zurück in diese Berge.

The Monarch Butterflies winter in the mountains between Toluca and Morelia and during the spring, summer and fall travel as far north as the northern USA or even Canada. They go through several generations during this trip, yet millions of butterflies end up back in these mountains each winter.

Monarch Butterflies

Monarch Butterflies

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10.12.2011 - Weihnachtliche Vorfreude / Anticipation of Christmas

Da bin ich – als bekennender Weihnachts-Grinch – nun so weit gereist, um dem „Weihnachtsterror“ in Deutschland dieses Jahr zu entkommen und was passiert? Die Mexikaner sind noch viel schlimmer: überall blinkende Lichterketten, Weihnachtsschmuck und laute Weihnachtslieder. Da kommt richtige Weihnachtsstimmung auf … nur noch 2 Wochen …
 

There I have travelled - as an avowed Christmas Grinch - now so far to escape the “Christmas Terror” in Germany this year and what happened? The Mexicans are even worse: flashing fairy lights, Christmas decoration und loud Christmas songs everywhere. There comes the Christmas spirit right on ...just 2 weeks left ...

Christmas is coming ...

... very soon







07.12.2011 - Mexikanische Werbung ... / Mexican advertising ...

... ist nicht immer politisch korrekt ...

... is not always political correct ...

Mexican advertising

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03.12.2011 - Unser erster Vulkan in Mexiko / Our first volcano in Mexico

Wir haben unseren ersten Vulkan hier in Mexiko erwandert; genauergesagt: den Vulkan de Colima. Auf 4.000 m ist die Luft zwar schon recht dünn, aber der Blick auf den benachbarten Vulkan Fuego ist grandios.

We hiked up our first Volcano here in Mexico; or rather the Volcano de Colima. The air on 4.000 m is already pretty thin but the view to the nearby Volcano Fuego is amazing.

Volcano Fuego

On 4.000 meter :-)






10.11.2011 - 6 Monate unterwegs / 6 month on the road

Die Zeit rennt wirklich unheimlich schnell. Wir sind nun bereits seit 6 Monaten unterwegs und der Landy ist mittlerweile wirklich zu unserem zu Hause geworden. Lediglich 12 Nächte haben wir außerhalb unseres Autos verbracht und das meist in großen Städten, wo Campgrounds fast genauso teuer gewesen sind wie Zimmer. Wir haben so viel gesehen und so viele tolle und nette Menschen getroffen … was soll ich sagen? Wir sind des Reisens noch nicht müde und freuen uns auf die kommende Zeit …

The time is running so fast. We are already 6 month on the road and in the meantime our Landy has become our HOME. We only slept 12 nights in Hotels or Hostels and mostly in big cities where camping is as expensive as a room. We already saw so many things and we already met so many nice and friendly people … what should I say? So far we are not tired of travelling and we are looking forward to the time to come …







27.10.2011 - DANKE an all unsere Leser / THANKS to all our readers

Vor einer Woche haben wir den Reisebericht USA online gestellt und seitdem so viele positive Feedbacks und Antworten und Klicks auf der Homepage gehabt, dass ich an dieser Stelle einfach mal DANKE sagen möchte an all unsere Leser. Irgendwie denkt man ja immer, dass man das alles eigentlich nur für sich macht und es niemanden interessiert, aber es scheint anders zu sein. Also, DANKE an alle und wir freuen uns weiterhin über Rückmeldungen …

One week before we put our travel report USA online and we already received so many positive feedbacks and answers. So I want to say THANKS to all our readers on this point. Normally you think that you just write everything for yourself and nobody is interested in but it seems to be different. So, THANKS to everybody and we are looking forward to receive more feedbacks …






17.10.2011 - Welcome to Mexico

Einen Tag bevor wir offiziell haben ausreisen müssen, haben wir die USA verlassen. Der Grenzübertritt nach Mexico war problemlos und hat knapp 2 Stunden gedauert. Nun haben wir 180 Tage und mal sehen, wie lange wir hier bleiben und was wir draus machen.

One day before we oficially had to leave we left the US. Crossing the border to Mexico was pretty easy and it took us about 2 hours for everything. Now we have 180 days here in Mexico and we will see how long we will stay and what we will do.

Welcome for 180 days

Driving in Mexico

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15.10.2011 - Die letzten Tage in den USA / The last days in the Staates

Ja, die Zeit rennt und wir genießen unsere letzten Tage hier in den USA, genauer gesagt in Californien. Da die Küste zu teuer ist, haben wir eigentlich die meiste Zeit im Landesinneren verbracht. Zum finalen Einkaufen werden wir nochmal in die "Stadt" fahren und uns dann auf nach Mexiko machen.

Well, time is running and we enjoy our last days here in the Staates or rather in California. We spent the most time inland as the coastal part is pretty expensive. We will go back to a bigger city for the final shopping before we will enter Mexico.

Imperial Dunes in California

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15.09.2011 - Las Vegas

3 Tage Las Vegas … eine kurze Zusammenfassung: ein großes luxuriöses Zimmer mit einem noch größeren weichen Bett in einem 5 Sterne Hotel; viel Shopping, wenig Zocken, viel gelaufen, aber dennoch recht wenig gesehen, die Cirque du Soleil Show „KA“ besucht, riesige Hotels mit gigantischen Casinos, viel Licht und viele Menschen, teure Drinks, all-you-can-eat Sushi … wir haben die 3 Tage „Auszeit“ mehr als genossen!

3 days Las Vegas … a brief resumption: a big luxury room with an even bigger soft bed in a 5 star hotel; lots of shopping, less gambling, lot of walking, but not seen that much, visitors of Cirque du Soleil “KA”, huge hotels with giant Casinos, many light and many people, expensive drinks, all-you-can-eat Sushi … we enjoyed the 3 days pretty much!

Luxury room ...

... with a nice view ...

Strolling around

Gambling and loosing

Famous Bellagio Fountain Show







11.09.2011 - One of the greatest places on earth ...

... Antelope Canyon in Page, Arizona ...

Lower Antelope Canyon

... amazing ...

... narrow ...

... deep ...
... wonderful formations ...

... and colours ...

... and more colours and formations ...







31.08.2011 - Utah, Wunderland / Utah, wonderland

Utah lässt sich mit einem Wort beschreiben: WOW! Wir haben ja nun schon Einiges gesehen, aber das hier übertrifft alles; uns fehlen oft die Superlative, um das alles hier zu beschreiben. Täglich neue Highlights, eigentlich hinter jeder Kurve, unglaublich ... ein Paradies, auch zum Offroaden.

The description of Utah can be done in one word: WOW! We already saw some nice spots, but this here beats everything. We often are missing the words to describe all this here. Every day new highlights, actually behind every curve, unbelievable … a paradise, also for off roading.

Bryce National Park

Devils Garden

Zion National Park

On the Burr Trail

Off Road Paradise

And us ...






22.08.2011 - Unser Besuch bei Jessica und Travis in Wyoming / Our visit at Jessica and Travis in Wyoming

Wir haben Jessica und Travis auf den Alaska Highway auf einem ziemlich komischen Campground kennengelernt und wir haben uns auf Anhieb super verstanden und hatten einen lustigen Abend. Sie haben uns dann spontan zu sich in Wyoming eingeladen, was wir auch angenommen haben.
Und so hatten wir ein mehr als tolles Wochenende mit einem typischen Rodeo am Freitagabend in Cody, einem Sightseeing Tag am Samstag  mit einer Fahrt über den wunderschönen Beartooth Pass und einen grandiosen Abschluss am Sonntag. Bootfahren mit allem, was dazu gehört in der Bighorn Recreational Area – Wahnsinn!!! DANKE Jessica und Travis, es war großartig …

We met Jessica and Travis on the Alaska Highway on a pretty strange Campground. We hit off with them right away and had a really funny evening. Spontaneously they invited us and we accepted.
This is the reason why we had a more than great weekend with atypical Rodeo in Cody on Friday night, a nice sightseeing day on Saturday with crossing the Beartooth Pass and a superb ending on Sunday. A boot tour including tubing, wakeboarding and even more fun in the Bighorn Recreational Area – Awesome!!! THANKS Jessica and Travis, it was amazing …

Rodeo in Cody

On the Beartooth Pass

Tubing



10.08.2011 - Lower 48

Da simma … in den Lower 48; eingereist per Fähre von Vacouver Island nach Port Angeles, Washington. Keine Fragen, keine Probleme, kein Interesse am Auto, perfekt. Also: welcome to “the land of free” für die nächsten 68 Tage.

Here we are … in the Lower 48; we crossed the border by ferry from Vancouver Island to Port Angeles, Washinton. No questions, no hassle, not even a look into the car, perfect: welcome to “the land of free” for the next 68 days.

Welcome USA







05.08.2011 - Kanadische Gastfreundlichkeit / Canadian Hospitality

Auf unserem Weg nach Vancouver gab es einen ziemlich schlimmen Unfall und die komplette Straße sollte für die nächsten 10-12 Stunden blockiert sein. Also haben wir beschlossen einem Einheimischen zu folgen, der einen alternativen Weg kennt. Mit von der Partie: Jolene, die gerade in einem Ort hinter der Unfallstelle wohnt. Allerdings ist die gewählte Straße ebenfalls nicht befahrbar gewesen und so haben wir einen kleinen schmalen Waldweg probiert. Aber auch hier sind wir nach einer Stunde und 7 km stecken geblieben. Also zurück zur Unfallstelle. Zum Glück hatte die Polizei derweil einen Weg gefunden, um uns vorbeizuleiten. Mittlerweile war es 01h morgens und weder Jolene noch Morris wollten uns jetzt noch irgendwo einen Schlafplatz suchen lassen. Also sind wir mit zu Jolene gefahren und dort hat bereits das große Bett ihrer Tochter auf uns gewartet. Obwohl wir uns wohl alle ein wenig komisch gefühlt haben müssen, denn im Prinzip sind wir ja Fremde gewesen … aber das ist eben kanadische Gastfreundschaft!!! Danke Jolene!!!

On our way to Vancouver we stuck in a bad accident in the evening; the road would be blocked for the next 10-12 hours. So we and Jolene (a nice girl from a town just behind the accident place) followed a local guy to check an alternate logging road. But we stuck again and decided to check a pretty narrow and tricky forest trail. After one hour and 7 km we stuck again. So we went back to the accident place and luckily the police already found a way to guide us through. But it was already 01am. Jolene and Morris didn’t want us to look for a place for the night and both invited us for the night. So we went to Jolene. I guess we all felt a kind of wiggy, because we were strangers. We just met 4 hours ago. But she offered us the room of her daughter and we had a short but very comfortable night … hat’s the real canadian hospitability. THANKS again Jolene!!!

Stuck in the middle of nowhere

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03.08.2011 - Kurzer Abstecher nach Hyder (Alaska) / Short trip to Hyder (Alaska)

Auf unserem Weg nach Süden machen wir einen kurzen Abstecher nach Hyder, Alaska zum Salmon Glacier – bei bestem Wetter. Wir haben schon viel gesehen in den letzten 3 Monaten, aber das ist ein Highlight. Wir schlafen oberhalb des Gletschers mit einem „More-than-one-million-Dollar-View“. Und das beste: es gibt keinen US-Grenzposten. Auf dem Weg zurück bekomme ich neben einem schönen Bären-Stempel im Reisepass neue 180 Tage für Kanada (warum auch immer); der arme Stefan allerdings nicht und muss somit immer noch Anfang November das Land verlassen :-)

On our way to the south we make a short loop to Hyder, Alaska to see the Salmon Glacier. We already saw lots of glaciers but this one is definitely a highlight. We sleep directly above the glacier with a „More-than-one-million-Dollar-View“. And the best: there aren´t any US-Customs. On the way back to Canada I get – additional to the nice bear stamp in our passports – a new visa for 180 days; Stefan unfortunately not, so he still needs to leave Canada beginning of November :-)

Nice Campplace
More than one million Dollar View

Salmon Glacier

Hyder

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29.07.2011 - Back to Canada

Nach 8 Tagen und knapp 2.600 gefahrenen Kilometern sind wir zurück in Kanada. Schade, dass wir uns so beeilen müssen, aber ich denke, dass wir für uns die Highlights gesehen haben: wir sind auf unserem Weg auf dem Denali Highway an der Alaska Range vorbeigefahren, wir haben Mount Healy erklommen, um einen wunderbaren Blick auf Mount McKinley zu bekommen, wir haben während unserer Prince William Sound Gletscher-Tour den Blackstone Gletscher kalben sehen und wir haben das riesige Gletschermassiv von Root und Kennicott Gletscher von oben gesehen. 

After 8 days and nearly 2.600 driven kilometers we are back in Canada. It is sad that we need to hurry up, but we spent 8 wonderful days in Alaska and we visited our Highlights: we passed the Alaska Range by driving on the Denali Highway, we climbed up Mt. Healy to catch a great view to Mt. McKinley, we did a Prince William Sound Glacier cruise to see Blackstone Glacier calving and we climbed up Bonanza Creek to have a great overview to the massive Kennicott and Root Glacier.



21.07.2011 - Welcome to Alaska

Heute Mittag sind wir am Grenzübergang Poker Creek (top oft he world Highway) nach Alaska eingereist. Die haben sich herzlich wenig für uns interessiert und so war alles sehr stressfrei. Wir haben 90 Tage bekommen und einen wunderschönen Stempel in unseren Reisepass. Somit steht für uns der späteste Einreisetag nach Mexiko fest: 19. Oktober 2011. Ist ein komisches Gefühl und es tut auch ein bisschen weh, wo uns jetzt doch bewusst wird, dass das Kapitel Kanada schon fast abgeschlossen ist.

Today we crossed the border to Alaska (Poker Creek on the Top of the world Highway). It just took 5 minutes to get a visa for 90 days and a pretty nice stamp in the passports. But that also means that we need to cross the border to Mexico latest on the 19th of October 2011. Now we realize (and that feels pretty strange in moment) that our trip through Canada is nearly done.

Welcome to Alaska
Nice stamp for the passport






20.07.2011 - Dawson City

Nach all den mehr oder weniger hässlichen Orten, an denen wir in letzter Zeit vorbeigefahren sind, ist Dawson City eine willkommene Abwechslung. Klein, bunt, quirlig und vor allem hat es sich durch den jetzt wieder ausgebrochenen Goldboom seinen authentischen Charme bewahrt. Uns hat es so gut gefallen, dass wir ungeplanter weise insgesamt 6 Tage dort gewesen sind.

After passing all these more or less charmless towns in the last time, Dawson City is definitely a welcome change. It is colorful, small, lively and it still keeps its authentic gold rush atmosphere. We spent there 6 days, what wasn’t planned at all.

Dawson seen from the Dome2
Building of Dawson

Built on Permafrost ...






19.07.2011 - Demster Highway

Wir sind den Dempster Highway gefahren – gut, zugegeben nicht ganz, sondern nur bis zur Grenze zu den Northwest Territories. Der Dempster an sich ist nichts Besonderes; eine nicht asphaltierte Strasse: staubig, dreckig, extrem rutschig, wenn es geregnet hat und mit mehr Schlaglöchern versehen als man jemals zählen könnte.
Aber die Landschaften, durch die er sich zieht sind mehr als großartig und abwechslungsreich. Je nach Lichteinstrahlung verändert sich die Natur fast jede Minute. Für uns eine der schönsten Strecken, die wir jemals gesehen bzw. gefahren sind. Der Tombstone Territorial Park ist so schön und faszinierend, dass es uns richtig weh getan hat, als wir nach 5 Tagen gefahren sind.

We did the “famous” Dempster – okay, honestly we did it only to the border to the Northwest Territories. The Demsper itself is not that special; it is just an unpaved road: dirty, dusty, extremely slippery when wet and it has more bumps and holes than anybody is able to count in its entire life.
BUT: the landscapes and the scenery you are passing by driving the Dempster are more than spectacular. Depending on the light and the sun the colours of the landscape are changing nearly every minute. Its definitely one of the most scenic roads we have done so far. Especially the Tombstone Territorial Park is so magical and beautiful, that our hearts really hurt when we left this area after 5 days.

Famous Dempster Highway
Tombstone

Arctic Circle at midnight
Border to Northwest Territorries

Tombstone

... dirty ...






09.07.2011 - updates: jetzt auch auf englisch / updates: now also in english

Nachdem wir bereits viele nette Menschen getroffen haben, die gerne an unserer Tour "teilhaben" würden, werden wir jetzt versuchen, sowohl die updates als auch die Reiseberichte neben deutsch auch auf englisch zu schreiben.

We already met lots of nice people and other travellers which want "to be a part" of our tour. For this reason we will write our updates and also our reiseberichte (travel reports) now also in english.

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08.07.2011 - Wildlife

Unser Weg gen Norden auf dem Alaska Highway gestaltet sich zusehends als Photo-Safari. Es ist unglaublich, was sich uns in den letzten Tagen hier an Wildlife geboten hat ...

Grizzly Baby´s
Grizzly Mom


A Black Bear

They are huge ...








03.07.2011 - Auf nach Alaska

Ja, da haben wir uns mal gut Zeit gelassen in den Rocky Mountains. Ganze drei Wochen für die 6 großen Nationalparks in Alberta und BC (Banff, Kootenay, Yoho, Mount Revelstoke, Glacier - obwohl hier noch alles geschlossen gewesen ist wegen des harten Winters - und Jasper). 

Aber irgendwie hat uns der letzte Monat eingeholt und wir haben einfach mal Ruhe gebraucht und dann haben wir auch einfach mal das schlechte Wetter ausgesessen. Die letzten drei Wochen lassen sich eigentlich ganz gut in folgenden Stichworten zusammenfassen: Grandiose Panoramen, schroffe Berge, kitschig türkisene Seen mit phantastischen Spiegelungen, einsame kleine Bergseen, mega-touristische Retorten-Orte, schweißtreibende Hikes, etliche hart zu Fuss erkämpfte Höhenmeter, umwerfende Aussichten, wilde Bäche, romantische kleine Campgrounds, horrende Lebensmittelpreise, Neuschnee, Lawinen (wow, die sind laut), Eiseskälte und Temperaturen am Gefrierpunkt (und das meinen wir wirklich so), geliebte Daunenschlafsäcke und geliebte Standheizung, bestes Brot (ENDLICH!!!) und deftige Leberwurst, Little Ceasars Pizzahimmel, Grizzlys, Schwarzbären, viele niedliche Eichhörnchen, heftiger Muskelkater (wir werden alt …), jeden (!!!) Tag Regen (öfter mal was Neues), viel Klatschen und Lärmen wegen der Bären, Bergpässe, Lagerfeuerromantik, gechlortes Wasser, Steinböcke, ne Hülse König Pilsener für unter 2 CAD (und ein glücklicher Stefan), mächtige Gletscher und Gletscherzungen, Desinfektionsmittel anstatt Händewaschen, 12-Korn-Gummitoast, Katzenwäsche anstatt Duschen, viele Müsliriegel, diebische Vögel, Meschenaufläufe bei wildlife, ein mit Elektrozäunen umrahmter Campingplatz á la Jurassic Park, nette und noch nettere Kanadier (die bringen dir sogar dein Feuerholz, damit du es nicht schleppen musst), Smore, prepaid fuel und nicht zuletzt: zwei glückliche Menschen und ein knatternder Landy - frei nach dem Motto: draußen ist unser zu Hause (wir wollen an dieser Stelle ja keinen Ärger mit einer großen Bekleidungsfirma provozieren ...).

And now: keep on going north ...

Beginning of the Alaska Highway
Our brave Rig

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01.07.2011 - Canada Day

Ja, der Canada Day ... so etwas wie der 4. Juli für die Amerikaner. Irgendwie haben uns alle verrückt gemacht, dass die Hölle los wäre und wir keinen Platz mehr finden würden, wenn wir nicht rechtzeitig irgendwo einen Platz buchen bzw. reservieren. Da wir ja immer so spontan sind, konnten wir uns nicht wirklich entscheiden und haben es drauf ankommen lassen. Letztendlich sind wir raus aus den Nationalparks gewesen und haben Station in Hinton gemacht (der wohl hässlichsten Stadt, die wir bisher gesehen haben). Dort haben wir mal wieder unsere kompletten Klamotten gewaschen und konnten die Windfestigkeit unseres Dachzeltes testen. Wir haben den vorletzen Platz auf dem Campground bekommen, ist also doch etwas dran gewesen, an den Warnungen. Der Canada Day geht in Hinton mit dem Föhn-Festival einher. Wir haben uns die Parade angeschaut und haben uns durch etliche Länder-Pavillons gefuttert, die landestypische Spezialitäten angeboten haben - unter anderem auch ein deutscher Pavillion mit einer eher gewöhnungsbedürftigen Schwarzwäler-Kirsch-Torte.  

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24.06.2011 - Neuschnee

Unglaublich ... es schneit bzw. hat geschneit. Die Temperaturen sind eigentlich über Nacht rapide gefallen und es gab Neuschnee. Und wir frieren und probieren uns im Wintercampen. Heute Nacht hatte es null Grad und auch tagsüber kratzen die Temperaturen nicht wirklich am zweistelligen Bereich. Und ich bin so froh, dass ich mich dazu entschieden habe, das "Monster" (so nennt Stefan meinen dicken extra gekauften Daunenschlafsack mit einem Komfortbereich von bis zu - 18 Grad) doch mitzunehmen. Darin kann man es aushalten, auch wenn die Nase trotzdem kalt ist; aber irgendwie muss man ja auch atmen.

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19.06.2011 - Deutsche Touristen in geliehenen Campern

Wir haben ja mitunter recht viel Zeit, um uns unsere Umwelt anzuschauen und wir haben nun ja auch schon einige „besser ausgestattete“ Campgrounds angefahren (hoch lebe eine  heiße Dusche!). Und wir haben eine lustige Entdeckung gemacht: deutsche Touristen in geliehenen Campern. 

Die deutschen Touristen in den geliehenen Campern erkennt man schon von Weitem. Sie sehen in der Regel sehr unzufrieden bzw. gefrustet aus und sitzen immer vor einem mitleiderregendem Feuerchen (im Vergleich zu den riesigen Feuern, die die Kanadier hier immer starten).

Dass die Deutschen überwiegend unzufrieden sind, liegt wohl daran, dass sie die Kosten komplett unterschätzt haben, die so ein Camper mit sich bringt. Die Kanadier schwören auf Benziner und so ein Camper nimmt je nach Größe gerne mal 25 – 40 Liter. Und Benzin bekommt man hier auch nicht geschenkt. Dazu kommen die doch recht hohen Lebensmittelpreise und das gute Wetter. Wenn es für uns regnet, dann tut es das eben leider auch für den deutschen Touristen in seinem Camper. Mit dem Unterschied, dass dieser sich verstecken kann in seinem rollenden Heim.

Wenn wir auf irgendeinen neuen Campground kommen (und hier in den Nationalparks passiert das gezwungenermaßen recht häufig) machen wir uns immer den Spaß, über den Platz zu laufen und nach frustrierten Gesichtern zu suchen, die wir dann ansprechen. Und die Trefferquote ist verdammt hoch. Ich befürchte, dass wir das in den nächsten Tagen noch perfektionieren können …








14.06.2011 - Rocky Mountains

Seit nunmehr 4 Tagen sind wir nun in den Rocky Mountains. Wir haben einen wunderbaren Platz direkt an einem Flüsschen auf einem kleinen Campground im Nationalpark Banff (in den Nationalparks darf man nur auf Campgrounds schlafen). Das Auto ist seit 3 Tagen fast gar nicht bewegt worden. Dafür schinden wir unsere verweichlichten Körper jeden Tag die wunderbaren kanadischen Berge hoch. Das Geschrei und Gesinge, was wir dabei von uns geben – der Bären wegen – und der Schnee, der ab 1.900 m noch zu finden ist, machen das Laufen nicht gerade einfacher. Aber wir genießen es, mal nicht jeden Tag stundenlang im Auto zu sitzen, auszuschlafen und in den Tag reinzuleben. Wir haben jetzt noch 5 National Parks vor uns und freuen uns richtig auf die kommenden Tage.

Ach, und wenn ich noch einmal jemanden meckern höre, dass es in Deutschland zu warm ist, dann werde ich sauer. Wir rennen hier immer noch mit langer Unterwäsche und Daunenjacken herum und freuen uns auf unsere dicken Schlafsäcke nachts, denn es hat hier immer nur knapp über Null ...

Wandervögel

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12.06.2011 - Der erste Monat Kanada: ein kurzes Resümee

Unglaublich, aber wahr: der erste Monat ist bereits rum; die Zeit rast und wir auch.

Am 10. Mai sind wir gelandet und am 30. Mai hatten wir das erste Mal stabiles und wärmeres Wetter (mal abgesehen von einem Tag Sonne in Montreal). Das Wetter davor war geprägt von Regen, Regen, Regen, Kälte, Sturm und Nebel. Da hat bei uns jegliche Motivation aufgehört. Alles war klamm und wurde immer wieder nass verpackt. Man hatte nicht mal mehr Lust, das Auto zum Einkaufen oder Essen zu verlassen und wir sind immer gereizter gewesen. Vielleicht sind wir aus diesem Grund auch so gerast. Knapp 9.000 km haben wir heruntergerissen. Ob es ein Fehler war?  Keine Ahnung …

Die Entscheidung haben wir in dem Tumult an den Niagara Fällen getroffen; als uns gesagt wurde, dass dies noch gar nichts sei und dass es erst Ende Juni mit Beginn der Ferien richtig losgehen würde, haben wir uns gesagt, dass wir versuchen wollen vor dem allgemeinen Ansturm in den großen Nationalparks zu sein. Wir wollen unterwegs nichts verpassen und alles sehen, was wir uns vorgenommen haben, aber auch nicht unnötig irgendwo bleiben. Dem Vorsatz sind wir treu geblieben. Wir haben alles gesehen, das Wetter ist seit Anfang Juni auch besser und wir haben uns an den für uns schönen Plätzen die Zeit genommen.

Kostenmässig liegen wir ein wenig über unserem Budget, was aber an der vielen Fahrerei und den Hostels liegt, die wir in den ersten Tagen aufgesucht haben. Mittlerweile hat es sich eingependelt und auch unsere Stimmung ist weit entspannter. Wir sind dort angekommen, wo wir hinwollten und das rechtzeitig. Jetzt nehmen wir Tempo raus.

Den besten Kaffee haben wir bei Second Cup gefunden. Und auch bei den Fast-Food-Ketten haben wir uns alle Mühe gegeben, viele zu testen. Unser Favorit: der Grillburger von DQ, dicht gefolgt von den Burgern bei A&W. Aber auch der Double Quarter Pounder von MC ist nicht schlecht.

Bei den Lebensmittelpreisen hier lohnt es sich, "Mitglied" bei verschiedenen Ketten zu werden, um so in den Genuß von bestimmten Specials zu kommen. Auch die "2 für 1"-Angebote sind manchmal gut. Und große Mengen zu kaufen, da die Preise dann einfach unschlagbar günstig sind. Aber das ist bei unserem Platzangebot dann schon nicht so einfach. Und auch sonst: wir lange brauchen wir wohl, um 2 kg Bacon oder 5 kg Cornflakes zu essen ???










31.05.2011 - Sonne und ein wenig Ruhe

Da wir in den letzten 2 Wochen 4.500 km heruntergerissen haben, sehnen wir uns nun mal nach ein paar Tagen "Erholung". Das Wetter ist auf dem Weg der Besserung (d.h. seit 2 Tagen stabil und für die kommenden Tage ist ebenfalls Sonne angesagt), wir haben die großen Städte und die Niagara Fälle hinter uns gelassen und bewegen uns langsam in Richtung Norden - ein wenig raus aus der Zivilisation auf der Suche nach einem netten Plätzchen zum Entspannen.









17.05.2011 - Es regnet immer noch ...

... unglaublich, seit einer Woche (also seit unserer Ankunft hier) regnet es mehr oder weniger am Stück und ist mit Temperaturen nachts um die 5 Grad doch recht kühl. Mittlerweile sind wir und auch unser Dachzelt ein wenig durchnässt und ein wenig genervt von dem Wetter hier.  Aber am Donnerstag (!!!) soll es hoffentlich besser werden. Nachdem wir die letzten Tage draussen im Regen verbracht haben, sitzen wir nun in einem Hostel, um unser Innenzelt und unsere Klamotten zu trocknen.

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11.05.2011 - Wieder vereint

Nachdem wir ja ein wenig Probleme bei der Einreise hatten, muss ich jetzt sagen, dass alle Kanadier, mit denen wir bis jetzt zu tun hatten, beschämend freundlich und zuvorkommend sind.

Wir haben heute unser Auto abgeholt und waren zuerst beim Spediteur. Sehr sehr freundlich und professionell. Hat keine 15 Minuten gedauert. Von dort ging es dann zu Fuß zum Zoll. Auch hier eine schnelle und einfache Prozedur. Wir mussten nicht mal was ausfüllen, sondern nur ein paar Fragen beantworten. Der nette Beamte hat uns dann sogar ein Taxi zum Hafen gerufen. Und auch die Mitarbeiter am Hafen waren so super freundlich, dass es richtig Spass gemacht hat. Alles in allem haben wir ca. 1,5 Stunden gebraucht, bis wir im Auto saßen. Endlich …

Leider spielt das Wetter überhaupt nicht mit, weil es stürmt und am Stück richtig stark regnet. Also haben wir uns nochmal ein Zimmer genommen und haben uns erst mal neu organisiert und alles verstaut. Unser Auto ist bis unters Dach vollgepackt und ich befürchte, dass wir uns wohl noch von ein paar Sachen trennen müssen. Wir werden wohl noch ein paar Tage brauchen, bis sich alles eingepielt hat.









10.05.2011 - Willkommen in Kanada

Ja, wir sind in Kanada; obwohl unsere Einreise – vollkommen unerwartet – doch recht holprig gewesen ist. Nach dem Einchecken in Reykjavik ist unsere eigentliche Sorge nur gewesen, ob unser Gepäck nach Halifax direkt durchgeroutet wird. Wenn nicht, dann hätten wir in Toronto unsere in Reykjavik im Duty Free erstandenen Flaschen Gin und Vodka (beide in Exportstärke) entsorgen müssen, weil wir diese ja im Handgepäck hatten.

Im Flieger wurden dann die guten Declaration Cards ausgeteilt, die von jedem ausgefüllt werden müssen. Wir hatten uns in Deutschland zu Zwecken der Selbstverteidigung und vor allem zum Schutz gegen die Bären hier in Kanada ein kleines Pfefferspray gekauft. Dies zählt bei den Kanadiern allerdings zu „Waffen“ und war auf der Declaration Card auch aufgeführt. Nun haben wir hin und her überlegt was wir machen, und ob wir einfach NEIN ankreuzen bei der Frage, ob wir Waffen einführen. Da uns hier aber unser schlechtes Gewissen eingeholt hat, haben wir die Frage offen gelassen, um sie dann mit der Immigration zu klären. Und damit hat das Drama dann begonnen.

Unser Gepäck haben wir in Toronto erhalten vor dem Weiterflug nach Halifax (somit waren uns zumindest die beiden Flaschen sicher). Damit mussten wir aber durch den Zoll. An der allgemeinen Immigration haben wir unseren Fall vorgetragen und der Beamte hat mit rot fett das JA angekreuzt und uns gesagt, was wir machen müssen. Da wo alle links gelaufen sind, mussten wir rechts laufen, um die Sache mit unserem Pfefferspray zu klären. Die Beamtin bei der wir dann gelandet sind, war vollkommen entspannt und hat sich fast tot gelacht über unsere kleine Dose. Die Dose wurde sorgsam eingetütet und wir mussten ein Formular unterschreiben, mit dem wir der Vernichtung zustimmen. Allerdings haben wir da festgestellt, dass wir keinen Einreisestempel erhalten haben. Also ist die nette Beamtin mit uns zusammen zurück zur Immigration. Allerdings nicht dahin, wo man ankommt, wenn man einreist, sondern nebenan.

Wir dem Beamten unsere Pässe brav abgegeben und darum gebeten, dass wir 180 Tage bekommen, weil wir reisen möchten. Und dann ging es los: tausende von Fragen nach dem Warum, weshalb und wie. Was für ein Glück, dass wir an einen Beamten geraten sind, dem wohl eine Laus über die Leber gelauen war oder dem langweilig gewesen ist. Der gute Mensch hat uns ziemlich auseinandergenommen, alle Fragen dreifach gestellt und es sind Sätze gefallen wie: „Wenn wir keine detaillierten Unterlagen bzw. Pläne vorweisen können, dann lässt er uns heute nicht ins Land“ und“ wir würden die Zeit bekommen, die er uns genehmigt“. Mein Zustand hat zwischen drohenden Ohnmachtsanfällen über beginnende Heulkrämpfe bis hin zu Tobsuchtsanfällen geschwankt. Ich habe geschwitzt und war teilweise kreidebleich, weil ich primär daran gedacht habe, dass wir das Auto abholen müssen. Wir haben ihm all unsere Kopien (und das sind wirklich viele), Buchungsbestätigungen, Versicherungen, Verschiffungsunterlagen und Unterlagen sowie Karten von Südamerika gezeigt, die wir zum Glück noch dabei hatten. Wir haben ihm ein wenig von unserer „geplanten“ Route hier in Kanada erzählt und durch welche Länder es nach den USA gehen soll.

Letztendlich hat er uns die 180 Tage gegeben (DANKE!) und wir haben unseren Weiterflug nach Halifax gerade noch bekommen. Die ganze Prozedur hat ca. 1 Stunde gedauert, aber es hat sich wie Tage angefühlt. Dabei haben wir extra  einen Flug direkt nach Kanada  gebucht, um solche Sachen zu umgehen.

Jetzt sind wir auf jeden Fall in unserem Hostel und hoffen, dass es morgen reibungslos mit unserem Auto klappt. Ach, seit wir angekommen sind, regnet es am Stück ...









06.05.2011 - Island

Wir sind angekommen; sozusagen vom Sommer in den Winter. Hier ist es kalt, heute hatten wir ganze 5 Grad - immerhin plus. Mein erster Eindruck nach einem Tag auf dem sogenannten "Golden Circle": Island ist recht karg, aber landschaftlich atemberaubend schön und faszinierend. Für die nächsten Tage haben wir einen Mietwagen und werden so Einiges sehen können, wenn das Wetter mitspielt. Stefan hat das Meiste ja bereits gesehen. Allerdings ist er damals im November hier gewesen und da ist es lange nicht so lange hell geblieben wie zur Zeit.
Auch nach 2 weiteren Tagen kann ich meinen ersten Eindruck nur bestätigen: Island bietet unheimlich viele Facetten. Hinter jeder Kurve erwartet einen eine andere - wenn auch recht karge - Landschaft. Das Wetter ist unbeständig, aber bis jetzt hatten wir Glück. Eigentlich freue ich mich auf jeden neuen Tag und neue Eindrücke.











01.05.2011 - Wohnungsübergabe

Es ist schon ein komisches Gefühl, seine Wohnungsschlüssel für so eine lange Zeit abzugeben. Wir sind dennoch froh, dass wir unsere Wohnung untervermieten konnten und somit nach unserer Reise auch hierhin zurückkommen können, denn unsere Nachbarn sind uns doch sehr ans Herz gewachsen in der letzen Zeit. Wir haben die Wohnung in den lezten Wochen Stück für Stück von unseren privaten Sachen befreit und fanden es schon faszinierend, wieviel Zeug man doch so besitzt. Jetzt ist alles gut im Keller verstaut und die Wohnung fertig für die Studentinnen, die hier in der nächsten Zeit wohnen werden. 

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29.04.2011 - Abschiedsparty

Bevor es jetzt bald losgeht, wollten wir uns nochmal richtig verabschieden und ein wenig feiern und haben daher zusammen mit unseren Freunden gegrillt. Es war ein lustiger, feuchtfröhlicher und vor allem langer Abend. Wir würden uns freuen, wenn wir zusammen auch nach unserer Rückkehr auch wieder eine Willkommensparty in ähnlicher Form feiern könnten. Danke an dieser Stelle, an alle, die gekommen sind, schön war es, sehr schön … und ganz lieben Dank auch für die vielen tollen Geschenke, die uns immer an euch und unsere Heimat erinnern werden :-)






19./20.04.2011 - Hamburg

Da wir unser Auto ja in Hamburg abgegeben haben, haben wir die Chance genutzt und haben uns noch 2 schöne Tage in Hamburg gemacht. Das Wetter hat zum Glück mitgespielt und wir haben uns beide einen leichten Sonnenbrand geholt.

Ich denke, dass wir so ziemlich jede Touristenattraktion mitgenommen haben und einige Kilometer zu Fuß zurückgelegt haben. Unser Hotel war direkt auf der großen Freiheit auf der Reeperbahn – ein echter Traum. Mit dem dritten Zimmer sind wir dann zufrieden gewesen, aber Komfort ist etwas anderes. Wir hatten trotzdem unseren Spaß. Leider konnten wir uns aus Zeitgründen das Hamburg Dungeon nicht mehr anschauen, aber unser Auto muss ja auch irgendwann wieder in Hamburg abgeholt werden.

Speicherstadt bei Nacht

Speicherstadt am Tag

Hafen-City

Nicolaifleet

Speicherstadt

Hamburger Hafen

Hamburger Hafen

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12.04.2011 - Schmerzhafter Verkauf eines treuen Begleiters

Diese Entscheidung bzw. den Entschluss habe ich mehr als lange vor mir hergeschoben: den Verkauf meines geliebten Skoda Octavia, der uns in den letzten drei Jahren ein sehr treuer und zuverlässiger Begleiter gewesen ist. Aus genau diesem Grund fiel mir die Entscheidung, ihn nun doch auf Gründen der Vernunft zu verkaufen mehr als schwer. Aber Stefan hat ja Recht; es bringt nichts, ihn die nächsten 2 Jahre irgendwo nutzlos herumstehen zu lassen. Ich hoffe nun, dass die Käufer noch viel Spaß mit ihm haben werden.





08.04.2011 - Der letze Arbeitstag ...

Heute war mein letzter Arbeitstag… endlich! Stefan ist ja zum Glück sein eigner Herr, ohne große Verpflichtungen, so dass ihm einiges erspart geblieben ist. Ich hingegen hatte da weniger Glück. Seit ich vor gut 3 Monaten meine Kündigung ausgesprochen habe, hatte ich keine wirklich angenehme Zeit mehr. Daher bin ich nun umso glücklicher, dass heute mein letzter Arbeitstag gewesen ist. Aber ich gehe auch mit einem weinenden Auge, denn ich lasse viele nette und tolle Kollegen zurück (haltet die Ohren steif, ich werde euch vermissen; den täglichen Wahnsinn aber sicher nicht !!!).

Ein kleiner Tipp am Rande an alle Arbeitgeber an dieser Stelle: ich weiss, dass ein Arbeitgeber sich nicht freut, wenn ein guter Mitarbeiter kündigt. Aber gönnt es euren Arbeitnehmern, wenn sie sich einen Traum erfüllen möchten, denn jeder Traum hat eine Chance verdient. Respektiert die Entscheidung - gerade wenn die Kündigung rein gar nichts mit einer beruflichen Veränderung zu tun hat!

Wir werden heute Abend auf jeden Fall zusammen mit ein paar Freunden die Sektkorken knallen lassen …

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02.04.2011 - Kellerentrümpelung

Da wir unsere Wohnung ja untervermietet haben und unsere privaten Sachen in den Keller verbannen müssen, haben wir einen Rundumschlag in unseren Kleiderschränken und mit unserem Inventar gemacht. Hierbei ist einiges zusammengekommen und dies hat fast 2 komplette Paletten in Beschlag genommen. Was machen? Am Samstag war wieder Flohmarkt und der Wetterbericht versprach traumhaftes Wetter. Also drüber hinwegsehen, dass der Wecker zu einer unchristlichen Zeit geklingelt hat und ab auf den Flohmarkt.

Das Wetter war sommerlich, die Leute gelaunt und uns freundlich gestimmt. Wir sind mit einem nahezu leeren Auto zurück gefahren, die Reisekasse ist aufgebessert und im Keller ist wieder Platz.

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12.03.2011 - Papierkrieg

Die Zeit rennt und unsere Listen werden trotzdem irgendwie immer noch umfangreicher. Aber ich denke, wir sind auf einem guten Weg. Die meisten wichtigen Unterlagen sind gescannt, „Notfall“-Kreditkarten beantragt, die Impfungen sind soweit gemacht, Versicherungen gekündigt oder ruhend gestellt. Das Angebot für die Kfz-Versicherung USA/Kanada ist auch endlich gekommen. Und wieder ein Punkt weniger auf der Liste. Mit dem Auto liegen wir auch in den letzten Zügen und die Wohnung wird auch immer leerer, was unsere privaten Sachen betrifft. Dafür sieht der Keller im Moment ein wenig chaotisch aus, aber auch das wird sich geben, wenn das Auto endlich wieder eingeräumt ist.










07.01.2011 - Startdatum

Ich habe letzte Woche beim Ausmisten zufällig das Buch "ABGEFAHREN" in der Hand gehabt. Hier sind wir vor Jahren mal auf einem Dia-Vortrag gewesen und Klaus Schubert hat mir damals folgende Widmung ins Buch geschrieben: "Leb deinen Traum, Datum setzen". Das haben wir jetzt getan. 
Am 03. Mai 2011 wird es endlich losgehen - Flüge sind schon gebucht ...
ICELANDAIR bietet derzeit günstige Flüge nach Kanada via Reykjavik. Also stand unsere Entscheidung schnell fest: der „Umweg“ über Island bietet den großen Vorteil, dass wir nicht über die USA nach Kanada einreisen müssen und uns auch noch ein paar Tage Island anschauen können. Stefan ist 2009 bereits dort gewesen und ist immer noch begeistert. Am 09.05.2011 geht es dann weiter nach Halifax, wo wir am 11.05.2011 unser Auto im Hafen abholen können.












04.01.2011 - Ein wenig mehr Klarheit

Die beiden Wochen „Urlaub“ haben wir genutzt, um unsere ganzen immer länger werdenden Listen ein wenig abzuarbeiten und ein paar offene Punkte zu klären. Der Punkt Wohnung und damit ein dicker großer Brocken Ungewissheit konnte bereits kurz vor Weihnachten abgehakt werden. Das Thema KfZ-Versicherung ist in Bearbeitung und der Starttermin eingegrenzt. Wir müssen unser Auto in Deutschland angemeldet lassen, da wir das Auto wohl ohne offizielle Kennzeichen nach der Rückkehr nicht aus dem Hafen bekommen und sich die ausländischen Versicherer wohl auch querstellen, wenn sie ein in Deutschland abgemeldetes Auto versichern sollen. Mit unserer Versicherung in Deutschland haben wir bereits über eine Ruheversicherung gesprochen; also fällt lediglich noch die Steuer an. Das ist zwar ärgerlich, aber wenn es anders nicht möglich ist, müssen wir wohl in den sauren Apfel beißen.

Die private Auslandskrankenversicherung ist mittlerweile auf 2 Anbieter eingegrenzt – hier muss nur noch eine Entscheidung getroffen werden. Die Verschiffung kann schnell und unkompliziert gebucht werden. Damit haben wir einige Punkte von unserer Liste abgearbeitet bzw. haben ein wenig Licht ins Dunkle gebracht.











20.12.2010 - Die Wohnung ist vermietet :-)

Yuhu, der Punkt, der uns beiden eigentlich recht schwer auf dem Magen lag, hat sich erledigt. Wir haben unsere Wohnung ab Anfang Mai an drei nette Studentinnen zeitweise zwischenvermietet. Uns beiden ist ein Stein vom Herzen gefallen, denn an dem Thema Wohnung hing doch Einiges, bzw. eigentlich die komplette Realisierung.

Jetzt freuen wir uns erst mal auf ein schönes und entspanntes Weihnachtsfest ...


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26.09.2010 - Die Würfel sind gefallen ...

Nachdem unser Urlaub uns richtig in Stimmung gebracht hat und wir nochmal intensiv und realistisch über alles nachgedacht haben, sind wir uns sicher, die richtige Entscheidung zu treffen und die Tour bzw. die Umsetzung der Tour nun "anzugehen". 
Es sind noch 2-3 "dicke Brocken" auf der Liste, die noch im Weg liegen und ohne deren Beseitigung die Sache nicht umsetzbar sein wird; aber wir hoffen, diese möglichst bald beseitigen zu können. 

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30.07.2010 - Einen Traum wahr werden lassen

Mit unserem Defender haben wir uns bereits einen Lebenstraum erfüllt. Warum dann also nicht einen weiteren Lebenstraum wahr werden lassen? An die bisherigen Reisen anknüpfen und diesmal einfach noch ein wenig länger zu reisen und somit auch mal die Zeit zu haben, nicht nur an sich zu denken, sondern auch Sinnvolles zu leisten.
Wir haben lange überlegt, lange gerechnet, lange gezweifelt und viel zu lange geträumt; aber nun wollen wir unseren Traum wahr werden lassen oder es zumindest versuchen: die "Panamericana" bzw. den kompletten Weg von Alaska nach Feuerland mit unserem eigenen Auto erfahren.
Die bisherigen Schritte am Auto gingen ja bereits in die richtige Richtung und alle weiteren Schritte können bzw. werden wir nun auf eine längere Reise ausrichten.
Start? Am liebsten morgen, aber wir sind realistisch genug um zu wissen, dass es noch ein wenig Zeit bedarf und auch viele verschiedene andere Dinge passen und stimmen müssen, ohne die die Realisierung gar nicht möglich ist. Einfach wird es nicht, aber wir geben unser Bestes ...

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