Semuc Champey in Guatemala

das auto:


12.12.2011 - "Bewertung" unseres Equipments, Zubehörs, Ausrüstung ...

16.07.2011 - Das "reisefertige" Auto im Überblick (Modifikationen, Daten, Ausrüstung, Zubehör etc.)

05.07.2011 - Steinschlag

18.06.2011 - Zweite Wartung

24.05.2011 - Erste Wartung

23.05.2011 - Versenkt!

11.05.2011 - Abgeholt

02.05.2011 - ... auf See ...

19.04.2011 - Reisefertig und Abgabe im Hamburger Hafen

17.04.2011 - Endlich fertig - und vollgepackt bis unters Dach

10.04.2011 - Finale Arbeiten

03.04.2011 - Ordnung auf dem Dachträger

27.03.2011 - Der Innenausbau - final

25.03.2011 - Weiterer Stauraum

21.03.2011 - Treeslider, Einstiegsleisten und andere Kleinigkeiten

25.02.2011 - Expeditionscheck

24.02.2011 - Klappbare Sandblechhalter

12.02.2011 - Schnorchel, Fensterschutz und Batterietrennschalter

14.01.2011 - Kanisterhalter

06.01.2011 - Standheizung

04.12.2010 - Bodenplatte

10.11.2010 - Das Regal - unser Meisterstück

26.10.2010 - Neue Federn

19.10.2010 - Kleinigkeiten

10.10.2010 - Differentialschaden

19.09.2010 - Probelauf

20.08.2010 - Markise oder Tarp?

21.07.2010 - Es werde Licht ... nun auch hinten

18.07.2010 - Artgerechte Haltung

10.07.2010 - Der Innenausbau schreitet voran

04.07.2010 - Es werde Licht ...

14.06.2010 - Dämmung und Bodenplatte

05./06.06.2010 - Bad Kissingen die Zweite

24.05.2010 - Staunetze und weitere Kleinigkeiten

10.05.2010 - Jede Menge Kabel

25.04.2010 - Separater Verbraucherstromkreis

17.04.2010 - Doppelbatterie-System

05.04.2010 - Keine Einblicke mehr ...

24.03.2010 - Unsere neuen KÖNIG-Sitze sind fertig

10.02.2010 - Neue Hecktürverkleidung - Küchenboard

15.01.2010 - "Winterpause"

14.11.2009 - Wassereinbruch

26.09.2009 - Der erste Entwurf unseres Innenausbaus

17.09.2009 - Der Innenausbau ...

23.08.2009 - Es kann wieder regnen, hoch lebe der neue Wischermotor

04.07.2009 - Neue Reifen und ein kleines Facelifting

12./13.06.2009 - Bad Kissingen und unser Dachzelt

08.06.2009 - Endlich ein wenig Ordnung … unsere BW-Alukisten sind da ...

01.06.2009 - Die hinteren Sitze sind raus; endlich Platz …

16.05.2009 - Die ersten „Verschönerungen“

12.05.2009 - Gesucht und gefunden: UNSER LANDY

01.05.2009 - DAS AUTO











































































12.12.2011 - "Bewertung" unseres Equipments, Zubehörs, Ausrüstung ...

Mittlerweile sind wir 40.000 km gefahren; auf Schotterpisten, mit Schlaglöchern versehenen Wellblechpisten, Sand, steinigen Wald- und Forstwegen, matschigen Lehmstraßen und eben auch ein wenig auf normalen Straßen. Eine extreme Belastung: für Mensch, Auto und das gesamte Equipment.

Wir haben es uns im Vorfeld nicht leicht gemacht mit der Wahl unseres Zubehörs. Gut, aber bezahlbar sollte es sein. Praktisch, nützlich und lang haltend.

Da so eine Reise eine extreme Herausforderung ist, haben wir uns gedacht, dass es Sinn machen würde, unser Equipment (siehe Ausrüstungsliste) bis zum Ende der Reise zu bewerten; zumindest werden wir es versuchen.

Sollte im Vorfeld jemand interessiert sein an unseren bisherigen Erfahrungen mit irgendwelchen Teilen oder dem Auto selbst, dann freuen wir uns natürlich über emails und werden versuchen, bereits jetzt unsere Erfahrungen weiterzureichen. Denn es haben sich bereits jetzt Dinge als nicht wirklich „benötigt“ herausgestellt; andere Dinge haben sich schon jetzt mehr als bewährt …








16.07.2011 - Das "reisefertige" Auto im Überblick (Modifikationen, Daten, Ausrüstung, Zubehör etc.)

Der aufmerksame Leser wird sicherlich in den letzten 2 Jahren unsere Umbaumaßnahmen am Auto verfolgt haben. Da dies in den Berichten aber immer nur häppchenweise dokumentiert worden ist, wollen wir an dieser Stelle mal eine Auflistung bzw. eine Übersicht über unser „finales“ Fahrzeug inkl. Modifikationen, techn. Daten, Zubehör, Ausrüstung etc. geben.

Basisfahrzeug:
Landrover Defender  110 SW Td5
Baujahr: 2003
Leistung: 122 PS
120.000 km bei Start

Modifikation Fahrwerk:
-  Adventurer Stoßdämpfer (Monroe)
-  HD Federn (Britpart)
-  Landrover Auflastfedern hinten
-  Stabi hinten

Modifikation Motor:
-  80mm Luftansaugung (Selbstbau)
-  Schnorchel Kunststoff (Mantec)
-  AGR komplett stillgelegt

Schutz Unterboden:

-  Alu-Unterahrschutz (Britpart)
-  Diffschutz vorne u. hinten (beides Extec)
-  Spurstangenschutz (Extec)

Anbauteile außen:

- Dachzelt Explorer 120 (Beduin)
- Dachträger (Patriot)
- HD Kühlergrill (Off Road Service Nägele)
- Lampenschutzgitter vorne (Off Road Service Nägele)
- Aluriffelblech auf Kotflügel, Motorhaube, Heckseitenwand (Britpart)
- Sandbleche (Entreq)
- Klappbare Sandblechhalter (Entreq)
- Airline Zurrschienen inkl. Fittinge (Airline Systems)
- Treeslider (Entreq)
- Kanisterhalter für 2x 20 Liter (Selbstbau)
- 2 x Fernscheinwerfer Luminator (Hella)
- 1x Arbeitsscheinwerfer Heck (Hella) 

Zubehör  innen:

- Türeinstiegsleisten mit Dichtungen (Entreq)
- Küchenboard Hecktür (Kiwi Equipment)
- Sitze Optimed inkl. Sitzheizung (KÖNIG)

Innenausbau (Selbstbau):

- Standheizung Airtronic D2 (Eberspächer)
- Isolator 10 und 20 mm (REIMO)
-12 mm Siebdruck-Bodenplatte (ZEG)
- 7 und 9 mm Siebdruckplatte für Möbel (Sound&Light Equipment)
- 25 mm Alu-Vierkantrohr (Metallfachhändler)
- Steckverbinder (Marine Systems)
- Airline Zurrschienen inkl. Fittinge (Airline Systems)
- Staunetze (Netzfabrik)
- Vorhänge für alle Fenster zweifarbig aus Verdunklungsstoff (Stoffkontor) 

Elektrik:

- Runnig Bull AGR 75 Ah Batterie (BANNER)
- Runnig Bull AGR 95 Ah Batterie (BANNER)
- Trennsystem (Microcharge)
- Wechselrichter 350 W (Waeco)
- div. Steckdosen Innen u. außen
- Batterietrennschalter (mit Bypass)
- Umbau Lichtschalter auf Relais

Campingausrüstung:

- Kompressor Kühlbox 35 Liter (EZETIL)
- Benzinkocher 424 (Coleman)
- Koch-Kit Plus  bestehend aus 2 Töpfen und 1 Pfanne (Coleman)
- 2 Waschschüsseln (Ortlieb)
- Geschirr, Besteck, Becher sowie diverse Küchenutensilien
- Espresso Maker
- Rolltisch Alu
- 2 x Klappstühle
- Tarp nach Maß aus Polyester Rip-Stop (DEPROC)
- Thetford Porta Potti 335
- Isomatten (Kaikialla)
- Schlafsäcke (Marmot "Never Summe"r, Vaude "Sherpa Light" und Meru)
- LED Lampe (Black Diamond)
- Wasserkanister (1 x 20 l, 2 x 12 Liter und 1 x 10 Liter)
- Solardusche 20 Liter (Wehnke)
- Moskito-Dome (Wal Mart)

- diverse persönliche Kleinigkeiten (Stirnlampen etc.)

Sonstiges (Modifikation, Werkzeug etc.):
- Auffahrkeile Trileveler (Conrad)
- Kanisterhalter für 2 x 20 Liter oder optional 4 x 20 Liter (Selbstbau)
- 2 x 20 Liter Kanister (Autozubehör)
- Doppelzylinderkompressor 10 Bar
- BW-Alu-Kiste 60 Liter (für Lebensmittel)
- Serviceluke für Dieselpumpe (Selbstbau)
- Garmin Nüvi  und viele viele Papierkarten
- jede Menge Werkzeug
- und noch mehr Ersatzteile für den Landy


Ready ...







05.07.2011 - Steinschlag

Nachdem uns gleich ziemlich am Anfang der Tour ein richtig dicker Stein von der Gegenspur entgegengeschleudert worden ist und uns zum Glück nur am Nummernschild (oben am Träger befestigt) getroffen hat und uns hier eine gute Delle beschert hat, hatten wir  diesmal weniger Glück. Wieder ein Stein - aufgewirbelt von einem entgegenkommenden Truck. Steinschlag mitten auf der Scheibe. Um zu verhindern, dass sich die Risse weiter ausbreiten, lassen wir den Schaden "flicken". Das Ergebnis ist ganz zufriedenstellend und gibt uns ein wenig das Gefühl der Sicherheit.

Already fixed

top







18.06.2011 - Zweite Wartung

So, die ersten 10.000 km sind knapp gefahren und die „zweite Wartung“ stand an. Wir überprüfen regelmässig brav alle Flüssigkeiten, damit es nicht irgendwann mal zu bösen Überraschungen kommt. Zusammen mit der zweiten Wartung haben wir auch das Fett in den Homokineten überprüft, alles in Ordnung. Ab und zu klopft der Wagen zwar ein wenig eigenartig, aber nur wenn er kalt ist. Wir denken, das liegt am Diesel hier. Oder an der Höhe - oder vielleicht an beidem?

Hier in den Rockies haben wir festgestellt, dass uns – gefühlt – ein wenig Leistung fehlt und der Wagen extrem rußt. Also haben wir den Umgebungsdruckfühler gereinigt und nun ist alles wieder in Ordnung.

Zusätzlich haben wir uns vor einiger Zeit dazu entschlossen unseren bisher ungenutzten Reservereifen mit laufen zu lassen; ihn also im rotierenden System zu wechseln. Das bringt insgesamt mehr Laufleistung und da wir spätestens nach unserer Tour die Reifen sowieso komplett wechseln müssen und andere Reifen verwenden werden, würden wir einen im Prinzip neuen Reifen ersetzen – und das macht in unseren Augen keinen Sinn.






24.05.2011 - Erste Wartung

Wir haben den ersten Tag in Montreal dazu genutzt eine erste kleine "Wartung" an unserem Auto vorzunehmen nach den ersten 3.000 km. Das Wetter hat zum Glück auch mitgespielt. In den Highlands haben wir festgestellt, dass der Wagen bei starkem Bremsen nach links zieht. Um weitere Probleme zu vermeiden, wollten wir das natürlich beseitigt haben. Auf Anraten per Ferndiagnose von Peter Baus haben wir die Bremsbeläge der Fahrerseite mit denen der Beifahrerseite getauscht und umgekehrt. Nach weiteren Bremsungen zog der Wagen nun in die andere Richtung. Somit war klar, dass das Problem bei den Belägen lag - zum Glück. Also haben wir vorne die Bremsbeläge (sind trotz gutem Aussehens wohl verhärtet gewesen) gegen Neue getauscht. Des Weiteren haben wir Kardanwelle und Steckachse neu abgeschmiert.







23.05.2011 - Versenkt!

Unser  erster Ausflug in die Wildnis („Oh, das sieht aus, wie eine Abkürzung zu unserem Ziel, da fahren wir mal lang, um unseren GPS-Empfänger zu testen und ein wenig zu üben …“) endete unsanft.

Das Gelände war am Anfang noch gut zu fahren, doch bald wurden die Wege immer unwegsamer, holpriger und plötzlich war es vorbei. Der Wagen neigt sich zur Seite und wir stehen. In einem unterirdischen Wasserlauf. Bis zum Rahmen eingetaucht in Matsch. Da ging nichts mehr.

Also anpacken, freischaufeln, Sandbleche drunter und raus (ganz so einfach war es zwar nicht, aber wir sind dank der Sandbleche alleine wieder rausgekommen).

schön ...
matschig






11.05.2011 - Abgeholt

Wir haben unseren Landy endlich wieder. Die ganze Prozedur mit Spediteur, Zoll und Hafen hat keine 2 Stunden gedauert. Vor allem die Mitarbeiter im Hafen waren super freundlich. Es gab keine Probleme oder Beschädigungen (mal abgesehen vom Wasser im Inneraum, aber das Auto stand ja jetzt auch knapp 4 Tage im Dauerregen) und irgendwie ist das Auto sauberer als vorher gewesen. Der Zoll hatte bei der Inspektion auch nichts auszusetzen und somit kann es jetzt losgehen.

top










02.05.2011 - ... auf See ...

Nachdem wir ja jetzt bereits fast 2 Wochen ohne Auto sind, hat es uns interessiert, wo sich denn unser Landy im Moment befindet. Nach jeweils einem Zwischenstopp in Frankreich und England ist jetzt endlich der Kurs in Richtung Kanada eingeschlagen.

... auf See ...

top










19.04.2011 - Reisefertig und Abgabe am Hamburger Hafen

Nach langer Vorbereitungsphase und unzähligen (!!!) Arbeitsstunden am Auto läuft nun langsam der Countdown bis es losgeht am 11. Mai 2011. Wir haben am Dienstag (19.04.2011) unser Auto nach Hamburg in den Hafen - genauer gesagt in den Terminal O´Swaldkai - zur Verschiffung gebracht. An dieser Stelle möchten wir auch Seabridge ganz recht herzlich danken. Die Betreuung und Beratung im Vorfeld war super und freundlich und auch das zugeschickte  Informationsmaterial ist sehr umfangreich gewesen. Die Abgabe im Hafen war mehr als einfach und unsere Aufregung war absolut fehl am Platz. Zuerst erfolgt die Anmeldung im Terminal. Hier bekommt man seinen Passierschein für die Einfahrt in den Hafen. Daraufhin wird das Auto in den Hafen gefahren. Hier gibt es eine Bestandsaufnahme (d.h. vorhandene Schäden und Kratzer werden aufgenommen und dokumentiert). Dann bekommt man seine Papiere zurück, verlässt den Hafen, geht zurück zum Terminal und das war es auch schon. Die ganze Prozedur hat ca. 1 Stunde gedauert. Wie hat es der Zollbeamte so nett genannt? Ein „Rundum-sorglos-Paket“; da können wir nur zustimmen. Ende der Woche legt das Schiff in Richtung Halifax ab und wir hoffen, dass die Abholung genauso stressfrei ablaufen wird.

Endlich reisefertig ...

... von der Seite ...



Und von vorne

Die Hinterseite

und noch mal ...

Einfahrt in den Freihafen Unser Kilometerstand VOR der Tour










17.04.2011 - Endlich fertig - und vollgepackt bis unters Dach

Ja, endlich ist es soweit: wir sind fertig! Unglaublich, aber wahr, nach fast zwei Jahren. Wir haben noch den Rest Sicherheitsfolie verklebt und den Spriteinfüllschlauch gewechselt, da der Jetzige schon recht porös gewesen ist. Und dann wurde gepackt – voll bis unters Dach. Nun ja, ganz so schlimm ist es nicht, aber die Ersatzteile nehmen doch schon sehr viel Platz weg und daher wurde es ein bisserl eng in unseren Landy-Staufächern.

Dann habend wir das Auto von innen nochmal gründlich gereinigt. Somit haben wir wirklich unser Bestes getan, um unser Auto auf die kommende Zeit vorzubereiten.

Morgen geht es in Richtung Norden und am Dienstag geben wir das Auto dann im Hamburger Hafen ab.

Vollgepackt

Und nochmehr Zeug

Bald geht es los ...











10.04.2011 - Finale Arbeiten

ENDLICH! Wir haben uns den finalen Arbeiten gewidmet. Dazu gehörten der Ölwechsel inkl. Filterwechsel, Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung. Der Wagen sieht jetzt aus wie neu. Zum Schutz der Scheiben haben wir dann zusätzlich noch alle zugänglichen Scheiben mit Securlux-Folien der Firma Foliatech beklebt. So sollte der schnelle Zugriff durch Einschlagen der Scheiben ausgeschlossen sein.

Wie neu von unten



Die Folien - Securlux von Foliatech
Auf der Scheibe kaum sichtbar







03.04.2011 - Ordnung auf dem Dachträger

Unser Dachträger ist ja bis jetzt immer recht leer gewesen. Bis auf das Rohr für Tarp und Stangen vorne und das Zelt hinten hatten wir nichts auf dem Dach. Es standen nur noch der Kanisterhalter, die Auffahrkeile und die Schaufel an. Alles kein Problem bei der noch zur Verfügung stehenden Fläche. Nachdem wir uns aus Kostengründen allerdings entschieden haben, das Reserverad hinten an der Tür zu lassen und im Notfall auf den Träger zu legen, sieht das ein wenig anders aus. So ein Rad ist doch ziemlich groß. Also komplett umdisponiert, damit alles passt. Das Rohr an die Seite, Kanisterhalter und Auffahrkeile ganz nach vorne. Somit ist genug Platz für das Rad und auch weiterhin genug Platz für unsere „Sonnenterasse“ vor dem Zelt (solange das Rad nicht auch oben liegt).  

Dann haben wir das herrliche Wetter am Wochenende noch dazu genutzt, um sämtliche Filter und den Spanner für den Antriebsriemen zu wechseln. Somit wird die to-do-Liste – zum Glück – immer kürzer …

Der Träger - neu sortiert













27.03.2011 - Der Innenausbau - final

Wir haben uns mit unserem Innenausbau viel Zeit gelassen, da wir uns lange nicht im Klaren darüber gewesen sind, wie wir unsere Wünsche und Ideen umsetzen sollen. Uns war es ja beim Innenausbau wichtig, dass wir den maximalen Stauraum bei minimaler Größe rausholen und dass der Innenausbau flexibel ein- und ausgebaut werden kann.

Unser Innenausbau besteht im Prinzip aus einem Regal (Radkasten Fahrerseite), einer Seitenkiste (Radkasten Beifahrerseite) und der vorderen Kiste. Alle drei Teile können unabhängig voneinander und in kürzester Zeit ein- und ausgebaut werden. Zusätzlich ist die Bodenplatte zersägt, um so auch schnell an die Revisionsklappe zu kommen, wenn die Dieselpumpe einmal streiken sollte. Der "ausgesägte" Teil der Bodenklappe kann als Auflage benutzt werden, damit man auch im Auto schlafen kann.

Für uns ist somit die optimale Lösung gefunden ...

Das Auto komplett leer

Das Auto komplett leer mit Revisionsklappe

Das Regal (Radkasten Fahrerseite)

Regal und Seitenkiste
Seitenregal und vordere Kiste

Alle drei Teile zusammen

Alle drei Teile zusammen mit Schlafoption












25.03.2011 - Weiterer Stauraum

Stauraum ist immer gut; vor allem, wenn er keinen bzw. nicht wirklich Platz wegnimmt. Bei einem Freund haben wir etwas gesehen, was wirklich super ist. Der Radkasten auf der Fahrerseite ist wirklich groß und nicht genutzt. Hier passt hervorragend ein handelsüblicher PE-Vierkantkanister rein. Der Kanister ist sehr stabil und hat eine große Öffnung. Somit können hier auch größere Sachen untergebracht werden. Von außen fällt der Kanister so gut wie gar nicht auf und er ist recht schnell und einfach montiert.

Ungenutzter Platz im Radkasten

Die Tonne - genug Platz

... von aussen ...












21.03.2011 - Treeslider, Einstiegsleisten und andere Kleinigkeiten

Nachdem hier schon lange nichts mehr geschrieben worden ist, kommt es eine kleine Zusammenfassung dessen, was wir in letzter Zeit getan haben. Anfang März sind wir in Heiligenberg bei der Firma Entreq gewesen. Hier sind in mühevoller Kleinarbeit unsere Treeslider an unser Auto angepasst worden. Diese haben wir dann unmontiert mit nach Hause genommen und haben sie zum Sandstrahlen und zum Beschichten gegeben. Nach knappen 2 Wochen hatten wir sie dann endlich zurück. Trotz vorheriger Anpassung mussten wir noch ein wenig nacharbeiten, bis sie dann gepasst haben. Ab sofort werden sie die Leute, die ihre Türen immer in unsere Seite gehauen haben beim Öffnen ganz schön ärgern. Dank der Treeslider haben wir nun auch einen vereinfachten Zugriff auf unseren Dachträger, da diese einen bequemen und sicheren Stand gewährleisten.

Während unseres Urlaubs auf Sardinien mussten wir wieder mal feststellen, dass die von Land Rover verwendeten Gummi-Dichtungslippen unten an der Tür nicht wirklich etwas bringen. Wir hatten ordentlich Staub und Dreck im Auto. Aber auch das wird sich ab sofort ändern, denn wir haben jetzt richtig schöne Türeinstiegsleisten (ebenfalls von Entreq). Dreck und Wasser haben jetzt keine Chance mehr.

An dieser Stelle möchten wir Herrn Boecking von Entreq nochmals ganz recht herzlich danken für seine Geduld, seine aufgewendete Zeit und seine tatkräftige Unterstützung. Wir werden durch ihn und seine Produkte unsere Tour weit sicherer und komfortabler in Angriff nehmen können.

Neben den beiden größeren Veränderungen haben wir den Antriebsriemen noch gewechselt, da sich dieser langsam aufgelöst hat. Und ein Türscharnier an der vorderen Tür ist gewechselt worden. Das war allerdings wieder eine der vielen Situationen, an denen wir Hammer und sonstige spitzen Teile ganz weit weg legen mussten. Das neue Scharnier hat nicht die gleiche Lochtiefe wie das Vorherige. Somit sind die Schrauben zu kurz gewesen. Nach einigen Modifikationen hat sich dann letztendlich die Tür nicht mehr wirklich gut schließen lassen. Also wieder alles ab und neu eingestellt. Ja, bei einem Land Rover macht man nicht mal eben schnell etwas …


Von der Seite und ganz nackt ...

Halter für die Treeslider

Anpassung ...

... sieht gut aus ...

Viele viele Teile ...

ENDLICH ... am Auto

Sieht gut aus; keine Beulen mehr in den Türen ...

Die Einstiegsleisten von Entreq

Schick; da haben Wasser und Dreck keine Chance mehr

Da steigt man gerne ein ...

Gesamtbild











25.02.2011 - Expeditionscheck

Heute haben wir den finalen Expeditions- und Technikcheck vor der Reise bei dem Landyfachmann unseres Vertrauens,  der Fa. Allrad Baus im hessischen Hasselroth durchgeführt. Die Bremsen wurden überprüft und wenn nötig ersetzt; die ausgeschlagenen Steckachsen der Hinterachse ersetzt, und alle weiteren Verschleißteile wenn nötig ersetzt, alle Flüssigkeiten überprüft und noch einmal alles gefettet und geölt.
Des Weiteren wurden mit Peter Baus die Ersatzteile und Werkzeuge besprochen welche wir mitnehmen sollten und auch die Revisionsluke ins Auto geschnitten (hiervor hatten wir uns ja bis jetzt gedrückt!).
Wie auch schon im „Schrauberkurs“ haben wir  noch jede Menge Tipps und Kniffe von Peter erhalten bzw. gezeigt bekommen. Nun können wir mit dem Bewusstsein losfahren, alles Menschenmögliche getan zu haben um Probleme mit dem Auto weitestgehend zu vermeiden.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Peter und seiner Frau Sabine für die Hilfsbereitschaft und Gastfreundlichkeit bedanken. Wir wünschen euch beiden für euren Umzug und den Neustart in Alsfeld alles Gute und freuen uns schon auf ein Wiedersehen in der neuen und größeren Werkstatt.


Revisionsluke

... ein ziemlich großes Loch

... und auch ein paar Stabis ...

für hinten

top












24.02.2011 - Klappbare Sandblechhalter

Wir haben unsere Sandblechhalter Marke Eigenbau nun gegen klappbare Halter der Marke Entreq getauscht. Hiermit gewinnen wir eine universelle, schnell verfügbare und stabile Ablagefläche in Form von Sandblechen, denn die Halter lassen sich dank der Kipp-Sperrriegel schnell und einfach mit einem Griff nach unten klappen.


Die neuen Sandbleche von Entreq

... und heruntergeklappt

Sandbleche und Halter von Entreq

Klappbare Halter

top












12.02.2011 - Schnorchel, Fensterschutz und Batterietrennschalter

Wir haben uns letztendlich nun doch für einen Schnorchel entschieden. Der ausschlaggebende Punkt ist unser Sardinien-Urlaub gewesen, da wir feststellen mussten, dass unser super Lufi von K&N nach nur drei Wochen Insel total zugesetzt war. Damit wir allerdings nichts an Leistung verlieren, haben wir im gleichen Atemzug den Luftansaugtrakt von bisher ca. 50 mm auf 80 mm vergrößert. Bisher haben wir keinen erhöhten Verbrauch oder einen Leistungsabfall bemerkt.

Auch der Fensterschutz der Schiebefenster auf der Fahrerseite (also dort, wo keine Sandbleche montiert sind) ist immer noch offen gewesen. Die Überlegungen gingen vom Austausch der vorhandenen Scheibe geben eine Plexiglasscheibe, über Rahmen ausbohren und mit einem Blech zunieten bis hin zum Aufsetzen eines großen Bleches über die komplette Seite. Irgendwie konnten wir uns mit keiner Lösung so richtig anfreunden. Also haben wir auf die vorhandenen Airline-Schienen einfach ein Blech montiert. Dieses lässt sich in 2 Minuten abnehmen und das Auto ist somit im ursprünglichen Zustand und die Fenster können genutzt werden.

Auch im Bereich Elektrik haben wir noch mal Hand angelegt. Da bis dato beide Lichtschalter einmal ihren Dienst versagt haben, werden die Scheinwerfer jetzt über Relais geschaltet. Unsere Zusatzscheinwerfer auf dem Dach können nun per Schalter zum normalen Fernlicht zugeschaltet werden. Des Weiteren  haben wir einen Batterietrennschalter eingebaut. Dieser dient als zusätzliche Diebstahlsicherung und auf ein umständliches Batterieabklemmen für diverse Wartungsarbeiten können wir nun auch verzichten. Allerdings mussten wir nach dem Abklemmen der Batterie beide Fernbedienungen neu synchronisieren. Warum ist uns ein Rätsel, aber jetzt funktionieren sie wieder …


Einbau

Vergrößerung Luftansaugung

Schnorchel

Schnorchel

Blech als Fensterschutz

Blech als Fensterschutz


Batterietrennschalter

Batterietrennschalter
 











14.01.2011 - Kanisterhalter

Der Kanisterhalter ist fertig; er bietet Platz für 2 liegende 20l Kanister bzw. 4 stehende Kanister. Material: Alu-Riffelblech. Er wird dann einfach auf den Dachträger geschraubt.












06.01.2011 - Standheizung

Unsere Standheizung (Eberspächer Airtronic D2) ist eingebaut und läuft. Wir haben uns ja erst relativ spät für eine Standheizung entschieden und mussten somit einen sinnvollen Platz finden, an dem sie noch eingebaut werden kann, da der komplette Innenausbau ja schon umgesetzt gewesen ist. Letztendlich gab es eigentlich nur einen Platz: auf dem Radkasten und somit im Regal verstaut. Da die Standheizung recht weit am Rand steht ist noch genug Platz im unteren Regalfach. Die Warmluft ist durch den Standort auch relativ zentral positioniert.

Nach den ersten Probeläufen sind wir begeistert. Es wird relativ schnell kuschelig warm im Auto. Die Kabel laufen komplett im Auto. Der Tankentnehmer ist mittels einem Alurohr einfach im durchgeschnittenen Tankschlauch eingesetzt.


Lage der Heizung auf dem Radkasten

Und im Regal ...

Der Tankentnehmer

Unterm Radkasten
Die Verkabelung im Auto
... und zur Elektrobox ...

Die Steuerung

... und geschützt ...










04.12.2010 - Bodenplatte

Wir haben den hinteren Teil der Bodenplatte nun doch zersägt. Bis dato hatten wir die Entscheidung immer vor uns hergeschoben bzw. uns dagegen gesträubt, die Platte zu zersägen. Da wir nun aber vor der Entscheidung standen, wie wir unseren weiteren Innenausbau gestalten möchten - gerade im Hinblick auf die Schlafmöglichkeit im Auto - hatten wir nur 2 Optionen: entweder die Platte zu zersägen oder eine 2. Platte auf die vorhandene Bodenplatte zu legen. Weiteres Gewicht in Form einer weiteren kleinen Platte erschien uns nicht als sinnvoll. Die jetzt zersägte Platte bietet auch den Vorteil, dass wir so einfach an die noch ausstehende Serviceklappe kommen, sollte die Dieselpumpe doch mal ihren Geist aufgeben.

Bodenplatte zersägt
Flexibel verwendtbar und herausnehmbar












10.11.2010 - Das Regal - unser Meisterstück

Ja, unser Regal … das gute Stück; bei dem wir überlegt hatten, es vor dem Urlaub noch schnell an einem Tag zu bauen. Wir haben uns dann aber dagegen entschieden, was wohl auch gut gewesen ist. Letztendlich ist das, was wir jetzt gebaut haben wohl Version 5 oder 6 und unterscheidet sich doch ein wenig von der ursprünglichen Version. Wir mussten immer wieder feststellen, dass das, was wir uns ausgedacht und theoretisch konzipiert hatten, nicht umsetzbar gewesen ist, bzw. wir zu viel Platz verloren hätten oder es einfach nicht in den Landy gepasst hat. Also haben wir uns für eine ganz einfache und schlichte Version entschieden. Das Regal ist nach hinten hin offen und das Auto bildet somit die vierte und abschließende Seite.

Der nächste Punkt sind die Türen gewesen. Türen, die als kleiner Tisch oder Ablagefläche verwendet werden können wären toll. Auf der anderen Seite sollten uns gerade im unteren Bereich, in dem Töpfe und Kocher untergebracht sind, die Türen nicht behindern, wenn man im Auto sitzt und die Sachen herausholen möchte. Also haben wir uns unten für Schiebetüren und in der Mitte für herunter klappbare Türen entschieden. Für den oberen Bereich sind 3 RAKO-Kisten vorgesehen. Auf dem Regal selbst ist noch Platz für Kleinigkeiten.

Das Regal ist auf dem mit Holz verkleideten Radkasten befestigt und zusätzlich im oberen Bereich direkt mit dem Auto verschraubt. Dies bietet genügend Stabilität und schafft insgesamt eine Menge zusätzlichen Stauraum.


Unsere "Skizze" für die finale Version

Viel Platz auf dem Radkasten

Verschraubung oben mit dem Auto

Verschraubung auf dem Radkasten

Die Schienen für die Schiebetür

Die Schiebetüren

Das nackte Regal

Das - soweit fertige - Regal im Auto

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26.10.2010 - Neue Federn

Während unseres Urlaubs im September mussten wir feststellen, dass sich unser Auto auf Grund der Laufleistung und wohl auch vor allem auf Grund der Zuladung doch ein wenig weich fährt und gerade hinten ziemlich weit unten hängt. Da wir mit unserem originalen Federn eigentlich sehr zufrieden sind und um unser Budget nicht weiter zu strapazieren haben wir uns für die originalen HD-Federn entschieden.

Nach dem Einbau fährt sich der ganze Wagen nun wieder ein wenig straffer und wir haben vor allem ein wenig Bodenfreiheit gewonnen.












19.10.2010 - Kleinigkeiten

Irgendwie hat uns in den letzten Wochen ein wenig die Motivation gefehlt, größere Dinge am Auto in Angriff zu nehmen. Wir haben Anfang Oktober einen sehr interessanten und hilfreichen Schrauberkurs bei Allrad Baus gemacht. Dann kam unerwartet der Schaden am Differential und somit waren uns für gut 1,5 Wochen sowieso die Hände gebunden. Also haben wir konzeptionell gearbeitet und uns mit vielen Kleinigkeiten beschäftigt.

Wir haben endlich unseren Feuerlöscher montiert und die hinteren Streben für die Rücksitzbank nun doch entfernt (Hauptgrund ist, dass unser Regal durch die Strebe nicht so wie geplant umsetzbar ist). Dadurch gewinnen wir doch einiges mehr an Platz, was uns gar nicht bewusst gewesen ist. Am Wochenende soll es aber endlich mit dem noch fehlenden Regal für den Innenausbau weitergehen.

Mehr Platz :-)
Lieber auf der sicherern Seite ...











10.10.2010 - Differentialschaden

Ja, es kommt immer unerwartet und ungelegen und vollkommen plötzlich. So auch bei uns. Mit einem Schlag hat sich unser vorderes Differential (Bruch der Achse des Planetengetriebes) verabschiedet. Dies hat uns ein wenig frustriert. Da wir unseren Landy aber in guten Händen wissen, hat es nicht ganz so weh getan. Jetzt haben wir ein neues, gebrauchtes Differential und die Schwachstelle ist auch mit behoben worden.




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19.09.2010 - Probelauf

Unser diesjähriger Sommerurlaub sollte ganz unter dem Motto „Probelauf - mal sehen, wie wir zurecht kommen“ stehen. Wir haben versucht, alles möglichst weit voranzutreiben und auch von der Ausrüstung her, schon möglichst viel anzuschaffen. Allerdings mussten wir schnell feststellen, dass wir den Innenausbau nur in einer unüberlegten Hau-Ruck-Aktion fertig bekommen hätten. Also haben wir uns für den letzten Teil mit einem Provisorium aus 2 Kisten begnügt.

Und dann ging es Ende August los – über Österreich nach Südtirol; an den Gardasee, und weiter nach Genua. Von dort mit der Fähre nach Sardinien und zurück über den Lago Maggiore und die Schweiz. Nach den ersten beiden Tagen haben wir festgestellt, dass wir unbedingt unser Regal für die Küchenutensilien noch bauen müssen, da das ewige „Kiste rein – Kiste raus“ schon nervig gewesen ist. Auch ist die Liste mit zu verbessernden Kleinigkeiten immer länger geworden. Aber dafür ist der Urlaub ja gedacht gewesen. Alles in allem müssen wir nach 3 Wochen rückwirkend sagen, dass wir mehr als zufrieden sind. Unser Innenausbau und die Aufteilung haben sich als optimal herausgestellt. Am letzten Abend haben wir das Essen sogar im Auto zubereitet und auch im Auto gegessen. Im Auf- und Abbauen des Dachzeltes sind wir mittlerweile rekordverdächtig schnell. Und Dank der Entscheidung ein Tarp zu nehmen sind wir auch recht flexibel gewesen. So konnten wir tagsüber alles unter dem an Bäumen abgespannten Tarp belassen und mit dem Auto herumfahren. Ach ja, einen kleinen Reisebericht gibt es hier.












20.08.2010 - Markise oder Tarp?

Wieder so eine Grundsatzfrage und eine für uns schwierige Entscheidung. Nachdem wir auf der Abenteuer Allrad verschiedene Markisen gesehen hatten, stand unsere Entscheidung eigentlich schon recht fest. Allerdings hatten wir mit dem Preis dann doch ein Problem. Und so haben wir angefangen, uns zu fragen, was wir denn eigentlich möchten, bzw. was uns denn wichtig ist. Oberste Priorität: Schatten, bzw. UV-Schutz. Zweiter wichtiger Punkt: Flexibilität. Somit haben wir unsere „Markisenentscheidung“ über den Haufen geworfen und angefangen, uns mit Tarps auseinanderzusetzen. Aber irgendwie haben wir kein Tarp gefunden, welches optimal an unseren Dachträger passt und uns von der Größe her gefällt. Also haben wir weiter recherchiert. Nach vielem hin- und herprobieren haben wir uns dann ein auf unsere Bedürfnisse angepasstes Sonnensegel fertigen lassen. Dieses bietet UV-Schutz, ist stabil und flexibel einsetzbar. Befestigt wird es direkt am Dachträger (beidseitig möglich). Damit wir es schnell und einfach zur Hand haben, haben wir auf den Dachträger ein Rohr montiert, welches genug Platz für das gerollte Sonnensegel, die Stangen und Leinen bietet.

Am Auto und ...

... abgespannt in Bäumen

Die "Verpackung"



21.07.2010 - Es werde Licht ... nun auch hinten

Da ja nun auch die eigentlichen Rückscheinwerfer des Landys nicht wirklich viel bringen, haben wir nun auch noch einen separaten Rückscheinwerfer an unseren Träger gebaut. Dieser leuchtet eine vernünftige Fläche aus, ist schön kompakt und robust gebaut und gibt uns so im Gelände mehr Sicherheit, wenn es denn mal rückwärts geht oder wir einfach mal Licht brauchen, um hinter dem Auto etwas aufzubauen.

Rückscheinwerfer
Viel Licht ... nun auch hinten






18.07.2010 - Artgerechte Haltung

Nach über einem Jahr haben wir unseren Landy nun das erste Mal ein wenig artgerecht gehalten und ihn durch das Gelände gescheucht. Einfach, um mal ein Gefühl dafür zu bekommen, was denn eigentlich möglich ist. Da wir ja nun sowohl der Dachträger als auch das Dachzelt montiert haben, ist dieser Test auch relativ realistisch gewesen (gut, der Innenausbau fehlt noch, aber mehr Sorgen haben uns eigentlich die Dachlast und der Schwerpunkt gemacht). Anfänglich mussten wir uns doch überwinden aber mit der Zeit hat es mehr und mehr Spaß gemacht, so dass wir den kompletten Nachmittag genutzt haben, um unseren Landy bergauf und bergab zu fahren. Aber ehrlich gesagt, ist er wahrscheinlich nicht mal annähernd an seine Grenzen gestoßen. Für uns allerdings war es eine gute Erfahrung zu wissen, dass wir wahrscheinlich ohne Probleme jede Hürde nehmen werden können.

Artgerechte Haltung ...
... im Gelände



10.07.2010 - Der Innenausbau schreitet voran

Nachdem wir uns ja nun wirklich lange genug vor dem Innenausbau gedrückt haben, oder es einfach nicht angegangen sind, weil wir nicht so recht wussten, was wir eigentlich wollen, haben wir uns nun doch gewagt und uns an die Gerüste für unsere Kisten gemacht. Auch hier haben wir wieder einmal gemerkt, dass man immer dazulernt. Die ersten Schritte sind doch ein wenig schwer gefallen, da hier ja schon relativ „endgültige“ Entscheidungen bezüglich der Größe und Höhe fallen. Aber mit jeden Stück wurde es einfacher und besser. Wir haben uns für unser Gerüst für Alu-Vierkantroht 2,5x2,5 cm entscheiden. Verbunden wir alles mit Steckverbindern aus der Aquaristik. Mit diesem System ist man sehr flexibel und es ist vor allem einfach zusammenzubauen.

Der Innenausbau besteht im Prinzip aus 2 großen Kisten. Eine direkt am Radkasten und die andere auf der großen freien Fläche hinter den Sitzen. Nachdem die beiden Kisten nun fertig sind, hat man bereits eine ungefähre Vorstellung von dem entstehenden Stauraum. Für den zweiten Radkasten ist ein Regal geplant, welches zusätzlichen Stauraum bietet. Somit kann auch im Auto geschlafen werden, wenn das Wetter mal schlecht ist. Die Kisten werden noch mit Sieddruckplatte (7 mm und 9 mm für die Sitzflächen) beplankt und auf der Bodenplatte befestigt. Somit können wir die Kisten jederzeit wieder entfernen.

Die nackte Kiste Eine der beiden Kisten

Der Zusammenbau

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04.07.2010 - Es werde Licht ...

Wir haben ja so ziemlich gleich nachdem wir das Auto gekauft hatten, die Originalscheinwerfer gegen Klarglasscheinwerfer getauscht, weil eine normale Taschenlampe weiter leuchtet als die original verbauten Schweinwerfer. So sieht man wenigstens ein bisserl was bei Nacht. Aber auch das ist nicht wirklich genug, wenn man im Gelände ist. Also mussten Zusatzscheinwerfer her. Da bei uns die Scheinwerfer bedingt durch die Klimaanlage nicht auf die Stoßstange passen, blieb nur der Dachträger.

Und da machen sie sich ziemlich gut. Entschieden haben wir uns für die Luminator Compact von HELLA inkl. Osram Nightbreaker. Der erste Lichttest im Feld war sehr vielversprechend. Nachdem wir die Zusatzscheinwerfer dann allerdings wieder ausgeschaltet hatten, da es dem Gegenverkehr eigentlich nicht zumutbar ist, hatten wir mit den normalen Scheinwerfern wieder das Gefühl im Dunkeln zu stehen. Aber jetzt haben wir ja jederzeit die Möglichkeit auf einen Schalter zu drücken und … es werde Licht …

Abblendlicht

Fernlicht

... es werde Licht ...









14.06.2010 - Dämmung und Bodenplatte

Nachdem wir uns ja – als wir unseren Himmel heruntergenommen hatten – dazu entschlossen haben, diesen nicht zu dämmen, haben wir uns bei den Radkästen und dem hinteren Teil des Autos dazu entschlossen. Als erstes wurde also der Teppich entfernt. Dann wurde auf den Radkästen akribisch der Reimo Isolator verklebt. Dieser lässt sich zum Glück hervorragend schneiden und verarbeiten. Der Innenraum gestaltete sich einfacher, da es hier eine große Fläche ist. Dann haben wir die Bodenplatte zugeschnitten (Siebdruck 12 mm). Allerdings auch in zwei Teilen. Da wir im Moment noch nicht zu 100% wissen, die Gestaltung des Innenausbaus größenmäßig werden soll, haben wir hier ein wenig Spiel gelassen. D.h. wir können die beiden Teile auch später noch auf die richtige Länge zuschneiden und miteinander verbinden. Wenn man hinten nun eine große ebene Fläche hat, wirkt der Innenraum gleich ganz anders. Nun wollen wir langsam den Innenausbau in Angriff nehmen.




Der Fußtunnel ausgekleidet

Die Bodenplatte









05./06.06.2010 - Bad Kissingen die Zweite

An der Messe in Bad Kissingen mussten wir doch mal wieder erschreckt feststellen, wie schnell die Zeit vergeht. Das letzte Jahr ist geradezu verflogen. Obwohl wir dieses Jahr bereits zum zweiten Mal in Bad Kissingen gewesen sind, ist es dennoch eine Premiere gewesen. Und zwar für unser Dachzelt, was ein Jahr lang verwaist im Keller stand. Kurz vor knapp haben wir noch ein paar Helferlein gefunden, die uns geholfen haben, den Dachträger samt Dachzelt aufs Auto zu setzen. Nicht gerade leicht. Im Vorfeld musste leider auch die Reling unseres Dachträgers dran glauben. Da diese nicht mehr abschraubbar gewesen ist, musste sie eben abgeflext werden.
Ja, so ein Dachzelt ist schon gewöhnungsbedürftig. Der Ein- und Ausstieg ist schon ein wenig kompliziert über die Leiter, aber auch das geht. Übermäßige Trinkgelage sollte man wohl dennoch vermeiden … durch den erhöhten Schwerpunkt und das damit verbundene Wackeln auf dem Dach könnten mögliche Nebenwirkungen noch verstärkt werden.
Das Zelt an sich ist doch geräumiger als man denkt und die erste Nacht war super. Auch das Auf- und Abbauen dauert keine 10 Minuten. Ein weiterer Punkt ist, dass sich auf normalen Straßen das Fahrverhalten des Landys nicht wirklich groß verändert hat – zum Glück.

Ansonsten ist es wieder ein wunderschönes Wochenende bei herrlichem Wetter mit vielen netten Leuten gewesen. Und es hat das Fernweh geschürt, wenn man die vielen Geschichten der Messebesucher hört und die Autos sieht, die schon viel von der Welt gesehen haben ...











24.05.2010 - Staunetze und weitere Kleinigkeiten

Um weiteren Stauraum für Kleinigkeiten zu schaffen, haben wir passgenaue Staunetze anfertigen lassen, welche wir direkt unter dem Himmel befestigt haben. Unsere kleinen Seitenfenster im Dach haben wir einfach mit dem noch vorhandenen Verdunklungsstoff zugemacht. Da wir den Himmel im Zuge der Kabelverlegung sowieso abgenommen hatten, hat sich diese Option angeboten. Bei Bedarf kann der Stoff einfach ein wenig nach oben geschoben werden.

Zusätzlich haben wir die Türdichtungen erneuert und die Türen mal richtig eingestellt, abgedichtet und ausgerichtet. Auch dies ist ohne Himmel einfacher umzusetzen. Auch die stetig klappernden Türverkleidungen sind nun fest.

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10.05.2010 - Jede Menge Kabel

Im Zuge unseres separaten Verbraucherstromkreises mussten wir ja unseren Himmel komplett herunternehmen. Zum Glück ist unser Dach trocken. Da wir hinten eine weitere 12V Steckdose verbaut haben und auch das Loch für die Außensteckdose (Zusatzscheinwerfer vorne und Rückscheinwerfer) gebohrt haben, mussten hier eine Menge Kabel von vorne nach hinten verlegt werden.  Die Zusatzscheinwerfer werden später direkt über das Armaturenbrett geschaltet. Die Schalter hierfür sind bereits verbaut, allerdings haben wir uns noch nicht für Scheinwerfer entschieden.






25.04.2010 - Separater Verbraucherstromkreis

Die Elektrik, oder vielmehr die Frage, wo und wie wir die Elektrik verbauen und verstauen können hat uns einige Zeit Kopfzerbrechen bereitet. Aber letztendlich bleibt – logisch gesehen – nur ein Platz: direkt unter der Cubby-Box. Ein zusätzlicher Kasten unter der Cubby-Box bietet des Weiteren den Vorteil, dass die Cubby-Box an sich ein wenig höher kommt und somit eine perfekte „Mittelarmlehne“ bietet.
Also standen wir erstmal vor der Überlegung, was an im Laufe des weiteren Innenausbaus an zusätzlichen stromziehenden Komponenten verbaut und gesichert werden sollte. Dann musste eine Auswahl der zu verbauenden Elektronik-Komponenten getroffen und die Teile bestellt werden. Anschließend wurde die Kiste vorbereitet und umgesetzt. Zum Schluss einfach die Kiste für die Elektrik mit der Cubby-Box verbinden und fertig. Sieht gut aus und fällt gar nicht auf. Trotz aller bereits verbauten Komponenten ist immer noch ein wenig Platz vorhanden, um eventuelle weitere Teile zu verbauen. Bis jetzt haben wir folgende Komponenten geplant: Wechselrichter 220V, 350W, 4x 12 V Steckdosen, 4 Zusatzscheinwerfer inkl. Relais vorne, 1 Arbeitsscheinwerfer hinten und eine zusätzliche Innenraumbeleuchtung.







 

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17.04.2010 - Doppelbatterie-System

Endlich haben wir die Halterungen für die beiden neuen Batterien fertiggestellt. Bei den Batterien handelt es sich um AGM Batterien des Typs Banner Running Bull, eine 75 AH als Starterbatterie und eine 95 AH als Verbraucherbatterie. AGM Batterien haben den Vorteil, dass die Batteriesäure nicht in flüssiger Form sondern in ein Flies Material aufgesogen vorliegt. Das hat den Vorteil, dass AGM`s extrem rüttelfest sind und auch bei extremen Geländeeinsätzen nicht auslaufen können. Des Weiteren zeichnen sich die Batterien durch eine hohe Zyklenfestigkeit sowie Tiefentladbarkeit aus. Der Preis hält sich im Vergleich zu Gelbatterien im Rahmen. Um zu verhindern, dass sich beide Batterien im Stillstand komplett entladen, aber um zu gewährleisten, dass beide durch die Lichtmaschine wieder geladen werden musste eine Lösung her. 
Nach intensiver Recherche habe wir uns für ein Trenn-MOSFET der Firma MICROCHARGE entschieden. Diese hat den Vorteil, dass beide Batterien nach dem Start des Motors und damit der Lichtmaschine zum Laden zusammengeschaltet werden; nach dem Abstellen des Motors beide Batterien aber voneinander getrennt werden, um so das Entladen der Starterbatterie zu verhindern. Ein weiteres Argument für das Trenn-MOSFET war der einfache Einbau.




Microcharge Trenn-MOSFET

Microcharge Trenn-MOSFET

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05.04.2010 - Keine Einblicke mehr

FROHE OSTERN ... wir haben die Ostertage sinnvoll genutzt, um unser Auto in Zukunft vor ungewollten Einblicken zu schützen. Unsere erste Idee war eine Verdunklungsfolie. Hier ist es aber so, dass diese, wenn es draussen dunkel ist, um im Auto das Licht an ist, nichts bringt. Also haben wir uns für einfache "Vorhänge" entschieden.  
Als Stoffgrundlage hierfür dient ein spezieller und robuster Verdunklungsstoff, der absolut blickdicht ist und auf der einen Seite schwarz und auf der anderen Seite weiss ist. Das hat den Vorteil, dass die weisse Innenseite das Auto von innen heller und freundlicher erscheinen lässt, von aussen aber unauffällig schwarz und neutral ist. Befestigt werden die Vorhänge ganz einfach mit Klettband. Damit sie nicht immer komplett abgenommen werden müssen, besteht die Möglichkeit, diese einfach hochzurollen und mittels Schlaufen und Hängern zu befestigen/halten.



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24.03.2010 - Unsere neuen KÖNIG-Sitze sind fertig

Nachdem wir unseren Landy vor mittlerweile einem guten Jahr gekauft haben, ist uns sehr schnell klar gewesen, dass wir mit den ursprünglich eingebauten Sitzen nicht wirklich etwas anfangen können, oder hiermit längere Strecken fahren wollen. Nach einigen endlosen Recherchen und Gesprächen zum Thema "Sitze", sind wir nun sicher, einen geeigneten Partner für neue Sitze gefunden zu haben: KÖNIG-Sitze.
Nach dem ersten "Probesitzen" vor Ort ist dann auch relativ schnell klar gewesen, welcher Sitz es denn sei soll. Da wir wohl einige Zeit im Auto verbringen werden, sollte hier nicht gespart werden und somit sind wir beim "Optimed" samt Sitzheizung gelandet. Nach einigem Warten war es nun endlich soweit. Unsere Sitze sind da und wurden direkt vor Ort eingebaut.  Nach den ersten Probefahrten wissen wir nun, dass langes Sitzen im Auto auch Spass machen kann und dass eine Sitzheizung auch richtig warm werden kann. Und ein weiterer Pluspunkt: nun wird auch der Rücken mitgeheizt. Wir sind begeistert. 

Da die neuen Sitze allerdings doch ein wenig größer sind als unsere bisherigen Sitze, müssen wir die Planung des Innenausbaus nochmals ein wenig überarbeiten und anpassen.  





 

 



 

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06.03.2010 - Vorbereitung Doppelbatterie-System

Das Thema Doppelbatterie-System hat uns lange beschäftigt. Leider mussten wir feststellen, dass die vorab eingebaute Batterie recht groß ist und so eigentlich keinen Spielraum für ein Doppelbatterie-System lässt. Also mussten zwei neue Batterien gekauft werden. Da uns die ganzen käuflichen Halterungen für das Doppelbatterie-System einfach zu teuer waren, haben wir uns selber etwas einfallen lassen. Unsere Halterung besteht ganz einfach aus einem Edelstahlblech als Grundplatte unter die drei Stücken 3 cm starke Dachlatte als Fuß geschraubt haben. Zum Fixieren der Batterie benutzen wir eine M6-Gewindestange, aus der wir 4 Haltestangen geschnitten haben.

Der endgültige Einbau wird nun schnellstens erfolgen, da es doch ein wenig länger gedauert hat als erwartet, bis alles gepasst hat.

 

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27.02.2010 - Pappmodell Innenausbau

Nachdem wir bereits ein 3D Modell für unseren Innenausbau erstellt hatten, haben wir uns dennoch gedacht, dass ein Pappmodell nicht schaden kann, um die Dimensionen in der Realität zu sehen. Also haben wir gemessen und geschnitten und sind mit dem Ergebnis recht zufrieden. Zumal wir gleich einige Modifikationen von Problemen vornehmen konnten, die so am reinen 3D Modell nicht ersichtlich gewesen sind.

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10.02.2010 - Neue Hecktürverkleidung - Küchenboard

Da sich die Auslieferung und der Einbau unserer neuen Sitze leider immer weiter nach hinten verzögert, mussten wir erst mal an einer anderen Stelle weitermachen. Also haben wir uns der neuen Hecktürverkleidung gewidmet. Diese biete nun auch eine geräumige Ablagefläche und sie Möglichkeit darauf zu kochen. In diesem Zug haben wir dann auch unser Reserverad wieder an die Hecktür geschraubt.

 

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15.01.2010 - "Winterpause"

Zuerst einmal möchten wir an dieser Stellen allen ein frohes neues Jahr 2010 wünschen. Bei uns ist in letzter Zeit nicht ganz so viel passiert, oder besser formuliert: es ist Winter und wir gönnen uns eine kleine Schaffenspause. Eigentlich nicht wirklich, da unsere Listen trotzdem immer länger werden und die Informationsflut immer größer wird. Nur machen wir zur Zeit am Auto direkt eben nichts, weil es in letzter Zeit einfach zu kalt gewesen ist.

Aber es macht Spaß, unseren Landy durch den Schnee zu jagen und somit haben wir uns eben eher mit dem Fahrverhalten auseinandergesetzt, statt mit dem Innenausbau. Aber Anfang Februar geht es weiter, und zwar mit einem ganz wichtigen Teil: unseren neuen Sitzen.

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14.11.2009 - Wassereinbruch

Ja, wir haben einen echten Landy. Wir sind uns im Vorfeld im Klaren gewesen über die vielen kleinen "Probleme", die so ein Landy hat, aber so wirklich akzeptieren möchte man es dann ja doch nicht.

Da wir ja nun mit dem Innenausbau anfangen möchten haben wir mal angefangen, unser Auto ein wenig auseinander zu nehmen. Und da haben wir hinter den Verkleidungen viele kleine rostige Schrauben gefunden. Nach dem nächsten starken Regen hatten wir irgendwie viele kleine Seen in unserem Auto, die uns vorher noch nie aufgefallen sind. Jetzt haben wir uns die letzten zwei Wochen damit beschäftigt, sämtliche Schrauben zu entrosten oder noch besser: auszutauschen; Spalten und Ritzen zu entrosten, abzudichten und zu versiegeln. Jetzt warten wir auf den nächsten Regen, um zu sehen, ob die Aktion Erfolg hatte, da wir vermeiden wollen, dass unsere Bodenplatte oder auch unser Ausbau ständig mit Regenwasser in Kontakt kommen.

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26.09.2009 - Der erste Entwurf unseres Innenausbaus

Nachdem wir viel diskutiert haben und bis jetzt eigentlich unsere Vorstellungen nur immer grob skizziert gewesen sind, haben wir uns nun an den ersten Entwurf eines konkreten Innenausbaus mit genug Staufläche und dennoch der Option im Auto schlafen zu können, gemacht.

Wir haben fast den ganzen Tag in verschiedenen Baumärkten verbracht und uns so auch noch einige gute Ideen geholt.

Ziel ist es nun, relativ schnell mit dem Ausbau zu starten, um dann noch Modifikationen vornehmen zu können. Wahrscheinlich werden sich auch während des Ausbaus noch einige Änderungen ergeben. Aber der erste Entwurf steht und stimmt auch mit den Vorstellungen von uns beiden überein.

 Innenausbau

Innenausbau

 

17.09.2009 - Der Innenausbau ...

Zur Zeit befinden wir uns noch in der Anfangs- und Planungsphase. Für den Innenausbau besteht noch eine Menge Klärungsbedarf, da es so viele Möglichkeiten gibt und wir unseren Inneausbau möglichst flexibel gestalten möchten, damit wir das Auto auch als normales Fahrzeug nutzen können.
Welches Material, welche Aufteilung, was soll wo und wie hin ... tausend Fragen über die wir uns eigentlich noch keine Gedanken gemacht haben und somit auch noch keine Antworten wissen ...

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23.08.2009 - Es kann wieder regnen, hoch lebe der neue Wischermotor

Also, wenn wir eines gelernt haben in den 3 Monaten, in denen wir GRISU „unser Eigen“ nennen können, dann ist es das, dass „mal eben schnell“ nicht auf einen Defender zutrifft. Bestes Beispiel ist wohl unser traumatisches Erlebnis mit dem Wischermotor, der ja bereits im Juni mit ein wenig Vorwarnung und entsprechend grausigen Geräuschen den Geist aufgegeben hatte.
Kein Problem, das machen wir mal eben schnell selber. Erstes Abbauen eines kleinen Teils der Armaturenbrettverkleidung, um festzustellen, welchen Motor wir denn brauchen. Dieser wurde bestellt; leider kam der Falsche und musste zurückgeschickt werden. Aber kein Problem, wir hatten den richtigen Motor dann irgendwann im Haus.
Also, zum zweiten Mal das Armaturenbrett auseinandergebaut und dann die doch bahnbrechende Technik des Wischermotors/Wischerantriebs intensiver in Augenschein genommen. Ja, unser Erstaunen war zugegebenermaßen groß (die hier verwendete Technik muss zu den 75% gehören, die seit Baustart des Defender vor 60 Jahren immer noch ursprünglich sind und nie getauscht oder verbessert wurden).
Wir haben dann recht schnell festgestellt, warum der Motor denn seinen Geist aufgegeben hatte. Der Wischerantrieb, der mittels Zahnrad auf der Kette des Wischermotors läuft, war komplett verrostet und hat sich keinen Millimeter bewegt. Aber zum Glück gleich auf beiden Seiten. Wir haben es sanft mit Öl versucht und auch mit roher Gewalt, keine Chance. Also haben wir alles wieder zusammengebaut und auch noch den Antrieb neu bestellt um dann alles zum dritten Mal auseinanderzubauen. Diesmal aber komplett und bis auf die letzte Schraube. 
Wir haben nun geschlagene 14 Stunden in 3 Anläufen gebraucht, um unseren Wischermotor inkl. Antrieben auszutauschen. Aber jetzt können wir das komplette Armaturenbrett im Schlaf auseinander und wieder zusammen bauen. Ich denke, nur so lernt man sein Auto kennen und lieben.

Am Rande sei noch zu erwähnen, dass dank der Durchrostungsgarantie Landrover uns auch noch 4 komplett neue Türen spendiert hat, welche nun bereits verbaut sind. Aber obwohl diese „neu“ sind, haben doch die Beulen nicht wirklich vor ihnen Halt gemacht. Aber auch das soll so wohl so sein.  

„It´s not broken, it´s british“ ….


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04.07.2009 – Neue Reifen und ein kleines Facelifting

Wir haben lange gebraucht, um uns endlich für neue Reifen zu entscheiden. Unser Landy hatte immer noch seine ursprünglichen Reifen und die sind nach 100.000 km und 6 Jahren einfach durch gewesen. Aber welche sollen es sein? Nach viel hin und her und reiflichem Überlegen ist unsere Wahl auf die AT von BF Goodrich gefallen; bei der Größe sind wir bei der Größe geblieben, die bereits drauf gewesen ist (235/85/16). Allerdings mussten die guten Boost Felgen neuen Stahlfelgen weichen.

Zusätzlich gab es ein kleines "Facelifting". Zuerst einen neuen und stabileren Kühlergrill, dann wurden die silberne Lampenverkleidung gegen die normale Schwarze ausgetauscht. Zum Schluss ist noch der Unterfahrschutz montiert worden, damit unserem Lenkgestänge im Gelände nichts passiert.

... mit der neuen Bereifung ...

... vor dem Facelifting ...

 

 

 

 

 

... und danach ...

 

12./13.06.2009 Bad Kissingen und unser Dachzelt

Unsere Premiere in Bad Kissingen … nachdem uns diese Messe von allen wärmstens empfohlen worden ist, haben wir uns Freitagmorgen auf den Weg ins Mekka der Offroader gemacht. Mit an Bord die Vorfreude auf unser neues/gebrauchtes Dachzelt. Dieses hatten wir einige Tage zuvor erstanden und wollten es dort in Empfang nehmen. Daher wurde die erste Nacht noch im herkömmlichen Zelt geschlafen und leider auch gefroren, da es doch relativ frisch gewesen ist.

Die Messe an sich hat uns doch einige neue und nützliche Tipps geliefert (langsam bezweifle ich jedoch, dass wir jemals fertig werden mit unserem Landy). Nachmittags haben wir dann endlich unser Zelt in Empfang nehmen können. Allerdings anders als geplant. Geplant war, das Zelt mit Hilfe von 6 Trägern in der Regenrinne zu befestigen, darin zu schlafen und am Sonntag dann sicher nach Hause zu bringen. Leider sah die Realität anders aus, denn die Trägerfüße haben sich nicht wirklich mit der Dachform des Defenders verstanden und so mussten wir kurzfristig umplanen. Zelt also vom Dach und zwecks Transportes auf die Ladefläche eines Hilux (ein dickes DANKE an dieser Stelle an Jörg und Kris). Um uns eine weitere Nacht auf dem unbequemen Boden zu ersparen haben wir (im wahrsten Sinne des Wortes) unsere Zelte in Bad Kissingen früher abgebrochen und uns in Richtung Heimat aufgemacht.

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08.06.2009 Endlich ein wenig Ordnung … unsere BW-Alukisten sind da …
Endlich sind sie da, unseren ersten beiden Kisten, die ein wenig Ordnung schaffen sollen. Standesgemäß im BW-Look und super in Schuss. Und das, obwohl sie BJ 1960 und 1964 sind. Das spricht doch für Qualität. Durch Zufall bin ich im World-Wide-Web darüber gestolpert. Nach einigen netten emails (an dieser Stelle einen besonders netten Gruß nach Essen …) war der Deal perfekt und wir sind glücklich, dass wir nun endlich ein wenig Ordnung schaffen können und zumindest mal das Werkzeug gut und sicher verstauen können.

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01.06.2009 – Die hinteren Sitze sind raus; endlich Platz …
 

Nach langem Zureden konnte ich den männlichen Part von uns beiden doch davon überzeugen, endlich die hinteren Sitze zu entfernen. Wir nehmen hier sowieso niemanden mit und ich möchte mir auch endlich mal einen Überblick über die tatsächliche Größe und die möglichen Optionen verschaffen, die der Laderaum bietet (gut, ich habe schon tausend Optionen gesehen, aber wir haben da unsere eigenen Vorstellungen, da wir unser Auto nicht zu einem Wohnmobil umbauen wollen).

Für den ersten Sitz haben wir über eine Stunde gebraucht, da die Schrauben teilweise komplett vergammelt gewesen sind. Die restlichen Sitze waren dann relativ schnell draußen und auch der einzelne Teil der Rücksitzbank musste dran glauben. Und nun haben wir endlich Platz …

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16.05.2009 – Die ersten „Verschönerungen“

Auch wenn es blöd klingen mag, aber für uns ist von vornherein klar gewesen, dass unser Landy schwarze Riffelbleche haben muss. Optik spielt ja schließlich auch eine Rolle. Gesagt, getan. Die ersten Löcher haben wir mit ein wenig Widerwillen in die Karosserie gebohrt, aber schon nach dem ersten Blech haben wir uns auf die nächsten gefreut und weiter gemacht.

Dann wurden die Trittbleche und der Dachgepäckträger abgenommen. Das ganze Auto poliert (ich werde nie wieder jammern, wenn ich meinen kleinen Skoda Octavia polieren muss) und gereinigt; die Hecktraverse vom Rost befreit und neu gestrichen. Auch wenn es nur kleine Veränderungen sind, haben wir uns schon riesig gefreut. Wir haben ja noch einen langen Weg vor uns und wollen ja auch noch an den restlichen Wochenenden des Jahres beschäftigt sein. 

 



12.05.2009 - Gesucht und gefunden: UNSER LANDY

Unser LANDY … ich denke, wir hatten wirklich Glück, oder ist es Zufall gewesen? Wir hatten ja bereits lange und intensiv gesucht; allerdings nur theoretisch. Wir haben viele Anzeigen gelesen, verglichen und Listen gemacht. Was wollen wir und was brauchen wir? Wie ist unser Budget? Was bekommen wir realistisch für unser Geld? Viele Fragen, aber wenig Antworten. So richtig schlüssig waren wir uns lange nicht. Und irgendwie hat es auch eine Weile gedauert, bis wir den Schritt gewagt haben, uns auch mal einen Wagen wirklich anzuschauen. Es ist eben nicht leicht, sich einen Traum zu erfüllen, da möchte man nichts falsch machen.

Erste Station Köln. Ein Auto, was sich auf dem Papier sehr gut angehört hatte. Aber irgendwie hat das Bauchgefühl nein gesagt und wir waren beide nicht wirklich überzeugt. Ein Defender, der seit 1,5 Jahren abgemeldet ist und noch keinen neuen Besitzer gefunden hat? Das kam uns – vielleicht auch vollkommen unberechtigt – doch ein wenig spanisch vor. Die anderen angebotenen Autos lagen dann doch weit über unserem angepeilten Budget, so dass wir unverrichteter Dinge wieder abgefahren sind.

Also haben wir weiter geschaut und auch – zum Glück – unser Budget einfach mal ein wenig aufgestockt. Und schon hatten wir doch mehr Auswahl. In Frage gekommen ist letztendlich aber auch nur ein Objekt mit Standort Aachen. Wir also sofort angerufen und einen Termin ausgemacht. Am 12.05.2009 ging es dann mittags (diesmal hatten wir gleich Bares dabei, da wir beide irgendwie schon ein gutes Gefühl hatten) los. Der Verkäufer ist uns auf Anhieb sympathisch gewesen und auch der Fendy hat es uns sofort angetan. Nach einer Probefahrt und ein wenig Verhandeln knallten dann die Sektkorken und wir waren stolze Besitzer eines Land Rover Defender (von uns auch liebevoll "GRISU" genannt).

Warum wir dieses Auto gekauft haben? Gute Frage ... seit Jahren schlagen unsere Herzen höher, wenn wir einen Defender auf der Strasse sehen. Dass es kein Vernunftsauto ist, wissen wir, aber warum nicht mal unvernünftig sein?

Land Rover Defender TD5 110 SW               
BJ 04/2003
100.000 km
schwarz

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01.05.2009 - DAS AUTO

It´s not broken, it´s british ...

Wie wahr ...

Es hat lange gedauert, aber nun steht er auf dem Hof, unser schwarzer Landy (oder auch unser "GRISU"). Beschäftigt haben wir uns mit dem Thema "Traumerfüllung Defender" schon sehr lange, aber irgendwie den Schritt nie so richtig gewagt. Zweifel plagten uns. Ist unser Traumauto wirklich das richtige Auto? Aber letztendlich siegten die Emotionen über die Vernunft.
Also wurde in letzter Zeit verstärkt recherchiert und gesucht. Und auch gewisse Foren und Berichte konnten uns nicht von unserem Vorhaben abhalten. Im Gegensatz zu den vielen "Miesmachern" steht das Leuchten in den Augen eines jeden Defender Fahrers.
Aber erstaunt mussten wir feststellen, dass wir selten ein Auto mit so wenig Wertverlust gesehen hatten. Ein Defender ist mit 100.000 km eben erst "eingefahren". Von unseren ursprünglichen Preisvorstellungen mussten wir uns doch recht schnell verabschieden.

Die ersten beiden Autos haben wir uns in Köln angesehen. Aber der Bauch hat NEIN gesagt. Wir also weiter gesucht und unser Budget ein wenig aufgestockt. Mit "ein wenig mehr" Budget hatten wir dann gleich eine größere und ansprechendere Auswahl. Und da war er dann: Standort Aachen. Termin ausgemacht, hingefahren, Auto gesehen und sofort verliebt. Ein wenig überlegt, verhandelt, eingeschlagen und mitgenommen.

Und nun sind wir stolze Besitzer eines Land Rover Defender TD5 110 Station Wagon ...

... Bilder von unserem Landy ... in seiner ursprünglichen Form ...

 

 

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